Dienstag, 22. November 2016

Rezension: `Die Akte Zodiak` 1-4 von Linus Geschke


* * * *
Der Maskenmann!!













Ein Killer treibt sein Unwesen im Raum Köln. Abgesehen hat er es auf Liebespaare, die sich an Seen vergnügen.
Kommissarin Eva Lendt und ihr Kollege Oliver bekommen den überheblichen Profiler Brock an die Seite gestellt, was ihnen gar nicht passt.
Schon bald müssen sie aber zugeben, dass die Ideen, die Brock hat und die Schlüsse, die er zieht, gar nicht so schlecht sind.
Er ist es, der bei den Taten die Parallelen zu dem Serienkiller Zodiak aus den Sechzigern sieht.

Richtig genervt hat mich die Aufteilung des Buches in vier Teile. Es sind auch nicht vier abgeschlossene Bücher, sondern sie gehen direkt im nächsten Teil an der Stelle weiter. Man muss also chronologisch lesen, sonst versteht man die Zusammenhänge nicht.
Was das Aufsplitten soll?? Keine Ahnung..

Die Bücher sind in verschiedene Handlungsstränge unterteilt, wovon einer den Killer zu Wort kommen lässt, der Leser aber nicht weiß, um wen es sich handelt.
Dann sind da die Jugendlichen, die sich `Sons of Sam` nennen und von Serienkillern fasziniert sind.
Zwischendurch springt der Autor in die sechziger Jahre zu den Berichten über den wahren Zodiak.

Das Ermittlerteam hat mir gut gefallen, wobei Kommissarin Eva neben Profiler Brock etwas verblasste. Brock veränderte sich im Laufe der Geschichte immer mehr zu seinem Vorteil.
Beide sind  ausführlich beschrieben, sodass man einen Bezug hatte, was mir bei Evas Kollege Oliver nicht gelang. Er blieb bis zum Schluss unscheinbar.
Linus Geschke hat einen flüssigen, fesselnden Schreibstil, gleichzeitig sorgen die gut durchdachte Handlung, kurze Kapitel und häufige Perspektivenwechsel  für die nötige Spannung.
Auch wenn mir  `Die Akte Zodiak` nicht ganz so gut gefallen hat wie die beiden vorigen Bücher, kann ich trotzdem gerne 4 Sterne vergeben.











Ich danke  Edel Elements für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

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