Dienstag, 22. Mai 2018

Rezension: `Träume aus Silber` von Mina Baites

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Die Geschichte der Familie Blumenthal geht weiter!!
















Die Geschichte der jüdischen Familie Blumenthal habe ich schon in `Die silberne Spieldose` verschlungen, doch manche Fragen blieben am Ende offen.
Umso begeisterter war ich, als ich nun die Fortsetzung in den Händen hielt.
Lilian, aufgewachsen bei Adoptiveltern, hat erst vor kurzem ihren leiblichen Vater wiedergefunden. Und sie möchte unbedingt herausfinden, wie ihre Schwester Emma gelebt hat, die bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen sein soll.

Außerdem gibt es noch Großmutter Lotte, die sich in Kapstadt während der Apartheidpolitik sehr engagiert für Schwarze einsetzt. In den 60er Jahren wurde das von der weißen Bevölkerung aber nicht toleriert, was Lotte schon bald schmerzhaft zu spüren bekommt.
In einem anderen Handlungsstrang lernen wir Ceara kennen, die auch adoptiert wurde und es wird schnell klar, um wen es sich handelt.
`Träume aus Silber` hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste Teil. Den Schreibstil empfand ich viel einfacher und es ging mir auch alles zu glatt. Nach so vielen Jahren und mehreren Namensänderungen werden alle Hindernis mühelos überwunden und alles fügt sich plötzlich wie ein Puzzlespiel zusammen und passt genau.
Der erste Band `Die silberne Spieldose` war sehr spannend und voller Dramatik, wobei ich in `Träume aus Silber` alles etwas zu vorhersehbar fand.
 Trotzdem ließ sich das Buch gut lesen und hat auf jeden Fall vier Sterne verdient!


Ich danke Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 15. Mai 2018

Rezension: `Der letzte Gast` von Sabine Kornbichler

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Mysteriöser letzter Gast !!


















Mia, die ihr Geld damit verdient, fremde Hunde auszuführen und zu trainieren, findet ihre Kundin Berna tot in deren Wohnung.
Schnell findet die Polizei heraus, dass es sich hier um Mord handelt und Mia hat direkt einen Verdacht, wer die alte Dame auf dem Gewissen haben könnte.
Als sie diesen den Ermittlern mitteilt, hat sie plötzlich eine Menge Leute gegen sich, was sogar so weit geht, dass sie bei einer ihrer Hunderunden angeschossen wird. Und es bleibt auch nicht bei dem einen Todesfall....

Sabine Kornbichler präsentiert den Lesern eine neue Protagonistin und ich könnte mir vorstellen, dass es der Auftakt zu einer Reihe ist.

Mia ist eine sehr sympathische junge Frau, die Spaß an ihrer Arbeit hat und ganz zufrieden mit ihrem Leben ist.
Eigentlich passt es ihr gar nicht in den Kram, dass durch den Mord gerade alles durcheinander gewirbelt wird, aber sie schafft es auch nicht, sich aus den Ermittlungen herauszuhalten.
Die Autorin verrät immer nur so viel, dass der Leser gut miträtseln kann, wer hier der Mörder sein könnte. Ich hatte schnell einen Verdacht, doch durch falsche Fährten und viele Wendungen wurde ich mir des Öfteren wieder unsicher.

Der Küchentisch in Mias WG, auf dem jeder sich verewigen muss, war eine tolle Idee. Ich hatte direkt Lust, das hier auch einzuführen.
Die nächtlichen Ausflüge mit ihrer Nachbarin, die auf der Flucht vor der Tochter ist, fand ich zum Schießen.

Eine gut konstruierte und erzählte Handlung, kurze Kapitel, sehr vielschichtige Charaktere und ein Spannungsbogen, der sich die ganze Zeit oben hält. Genau das erwarte ich von einem guten Krimi und deswegen hat mich Sabine Kornbichlers neuestes Werk auch wieder begeistert!



 Ich danke dem Piper Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 3. Mai 2018

Rezension: `Black Rabbit Hall` von Eve Chase

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Black Rabbit Hall




















Da dieses Buch im Rahmen der Aktion `Hello Sunshine` des Blanvalet Verlages vergeben wurde, kennzeichne ich die Rezension als Werbung !!! Das hat aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst!


Lorna und Jon suchen für ihre bevorstehende Hochzeit eine geeignete Location. `Black Rabbit Hall`, ein altes Haus in Cornwall hat es Lorna angetan. Sie fühlt sich irgendwie mit dem Gemäuer verbunden, hat aber keine Ahnung, warum das so ist.
Als die Besitzerin ihr anbietet, ein paar Tage zu bleiben, willigt sie gerne ein.
In einem anderen Handlungsstrang lernen wir die Familie Alton kennen, erzählt aus der Sicht der Tochter Amber.
Mehrere tragische Schicksalsschläge verändern ihr Leben und das ihrer  Familie und als sei das nicht genug, verliert sie durch eine bösartige Intrige das, was ihr am wichtigsten ist.  



Lorna, die völlig gefesselt von Black Rabbit Hall und seinen früheren Bewohnern ist, möchte unbedingt herausfinden, was sie mit dem Haus verbindet. Als sie im Nachlass ihrer Mutter auch noch ein Foto findet, auf dem sie als Kind in der Auffahrt des Hauses steht, lässt ihr das erst recht keine Ruhe mehr. Es geht sogar so weit, dass ihre Hochzeit auf dem Spiel steht.

Die Autorin hat es geschafft es, mich in beide  Handlungsstränge gleichermaßen einzubinden und mich die Atmosphäre spüren zu lassen. Ich konnte mit den Protagonisten fühlen, vor allem Ambers Geschichte hat mich sehr berührt. 
Eine spannende Handlung, verteilt auf zwei Zeitebenen, ein flüssiger Schreibstil, gepaart mit facettenreichen Charakteren, machen aus `Black Rabbit Hall` ein Lesevergnügen, wunderbar geeignet für den Urlaub oder einfach für ein paar entspannte Stunden.


Mittwoch, 25. April 2018

Rezension: `Forderung` von John Grisham



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FORDERUNG
















Die vier Jura- Studenten der Foggy Bottom Hochschule stehen kurz vorm Abschluss, den sie wahrscheinlich nicht schaffen werden und ein Job als Anwalt ist außerdem nicht in Sicht. Dafür aber die massiven Schulden, die sie angehäuft haben, um überhaupt studieren zu können. Und die Rückzahlung soll schon bald beginnen.
Als Gordy, einer der Freunde, keinen Ausweg mehr sieht, bringt er sich um, nicht ohne vorher zu verraten, dass er auf der Spur eines riesigen Betrugs ist. Die gesammelten Beweise hat er in Form eines Speichersticks hinterlassen.
Die verbleibenden Freunde Mark, Todd und die Afrikanerin Zola sind nach Gordys Tod total durcheinander und sehen dann auch die Ausweglosigkeit ihrer Situationen.
Mark und Todd kommen auf eine wahnwitzige Idee. Wie leicht ist es, Mandanten zu bekommen, ohne eine Zulassung als Anwalt zu haben? Das Unvorstellbare gelingt, sie geben sich als Anwälte aus und vertreten Mandanten vor Gericht.
 Doch das Glück währt nicht lange und sie geraten in einen Riesenschlamassel, aber zum Glück gibt es ja noch den Speicherstick.
 John Grisham hat mich mit `Forderung` wieder bestens unterhalten. Die Story ist einerseits so hanebüchen, doch er beschreibt die Situationen vor Gericht und  zwischen den Anwälten so bildhaft, dass ich ungesehen glaube, es könnte so sein.
 Ich hatte zwischendurch den Eindruck, als verzettele der Autor sich  etwas, doch zum Schluss passt wieder alles zusammen.
`Forderung` ist nicht sein bestes Buch, aber mir hat es gefallen und hat mich gut unterhalten.


Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 22. April 2018

Gewinnerziehung!!!

Es hat zwar einen Tag länger gedauert, aber nun habe ich drei Gewinner ausgelost, die ein tolles, signiertes Buchpaket von Markus Kleinknecht bekommen.


                      



Und gewonnen haben:





Undine Sittel
                    Alexandra Kremhoff
Martina Lahm

Herzlichen Glückwunsch !!!!!

Bitte schickt mir eure Adressen, damit ich sie an Markus Kleinknecht weiterleiten kann.

Donnerstag, 19. April 2018

Rezension: `Die heimliche Heilerin und die Könige` von Ellin Carsta

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Schwere Zeiten für Madlen















Im vierten Band um die heimliche Heilerin Madlen geht es ordentlich zur Sache. Weil sie einem Schwerverletzten helfen wollen, geraten Madlen und Franz ganz unbeabsichtigt zwischen die Fronten zweier mächtiger Gegner.
Franz  beschuldigt man, geheime Informationen vorzuenthalten und er wird gefangen genommen, eingesperrt und misshandelt.
Madlen gelingt es, herauszufinden, um was es überhaupt geht, doch erst als ein verheerendes Feuer ausbricht, merkt sie, dass ihre Gegner ihr haushoch überlegen sind. 

 Madlen und ihre Familie müssen schwere Zeiten durchstehen, in denen allerlei schlimme Dinge passieren, Intrigen und Missgunst, tragische Todesfälle, sowie Verlust vom ganzen Hab und Gut. Und immer noch hat niemand herausgefunden, wer in Worms ein falsches Spiel spielt und für all das verantwortlich ist und so viele Menschen auf dem Gewissen hat.

 Die Geschehnisse machen für Madlen mühselige Reisen mit längerer Abwesenheit von Worms notwendig, aber genau wie schon in den vorigen Bänden gefällt mir, dass sie bei allen Prüfungen, die ihr auferlegt werden, nie ganz allein ist, sondern immer ihre Familie oder gute Freunde hinter sich hat, die ihr helfen.

Die Autorin hat Madlens Geschichte wieder so anschaulich erzählt, dass man sich direkt im 15. Jahrhundert befand. Es ist von Vorteil, die vorigen Bände zu lesen, aber kein dringendes Muss.

Der Schreibstil ist einfach, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Die spannende Handlung ist perfekt in den historischem Hintergrund eingebaut, doch nicht alles ist wirklich so geschehen, sondern die Autorin hat es mit künstlerischer Freiheit etwas ausgeschmückt und manches hinzugedichtet, was man im Anhang nachlesen kann.
Auch der vierte Band um Madlen hat mir wieder gut gefallen und ich konnte ihn in zwei Abenden auslesen.



Ich danke Netgalley  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 12. April 2018

Rezension: `Libellenschwestern` von Lisa Wingate

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Libellenschwestern
















Avery  ist beruflich und privat ziemlich eingespannt, sie ist selbst als Anwältin tätig, nimmt aber nebenbei noch Pressetermine mit ihrem Vater wahr, dem Senator Stafford. Bei einem dieser Termine im Altenheim begegnet ihr eine alte Frau, die sich sehr für Averys  Libellenarmband interessiert. Sie sagt, sie kennt es und es würde ihr gehören. Als Avery dann ein Foto bei ihr im Zimmer sieht, auf dem vier Frauen abgebildet sind, die ihr und ihrer Großmutter sehr ähneln, interessiert sie sich für die Geschichte der Frau. Irgendetwas scheint sie mit Averys Großmutter zu verbinden, doch diese lebt im Heim, ist dement und kann sich an nichts erinnern.
Avery lässt dieses geheimnisvolle Foto keine Ruhe und sie sucht im Haus ihrer Großmutter nach Erklärungen. Gibt es ein Familiengeheimnis, das jahrelang gehütet wurde?

 In einem anderen Handlungsstrang begeben wir uns ins Jahr 1939 zu den  Geschwistern Foss, die mit ihren Eltern als sog. Flusszigeuner auf einem Hausboot leben. Als die Mutter ins Krankenhaus kommt, werden die Kinder  abgeholt und in ein Waisenhaus gebracht. Dort werden sie an neue Eltern verkauft.
Leider entsprechen diese Machenschaften der Wahrheit. Die Eltern, meist nicht sonderlich gebildet, unterschrieben irgendetwas und in Wirklichkeit gaben sie ihre Kinder damit zur Adoption frei und sahen sie meist nie wieder. Von den 20er Jahren bis hinein in die 50er Jahre wurde das so gehandhabt und anscheinend von ganz oben gedeckt. Im Anhang kann man dazu einiges nachlesen.


Lisa Wingate  schafft es, den Leser ganz in die beiden Handlungsstränge eintauchen zu lassen. Gerade war ich noch bei Avery, gleich wieder bei den Flusszigeunern. Detailreich erzählt sie die Geschichte der Foss- Kinder  und beschreibt so bildhaft, dass man alles direkt vor Augen hat. Rill Foss kämpft darum, ihre Geschwister zusammenzuhalten und eine Trennung zu verhindern, doch leider ist das unmöglich.

Doch was hat die alte Geschichte der Flusskinder mit der  Frau im Heim und Averys Großmutter zu tun?
Avery will um jeden Preis das Geheimnis erfahren und sie findet Dinge heraus, die sie nie für möglich gehalten hätte.

Avery ist eine sehr sympathische Protagonistin, die man direkt ins Herz geschlossen hat. Spannend wird erzählt, wie sie nach und nach mehr herausfindet über die Verbindung der Flusskinder zu ihrer Familie.
Bei den Recherchen macht Avery noch eine ganz andere persönliche Erfahrung. Sie lernt den attraktiven Trent kennen, der auch eine ähnliche Familiengeschichte hat. Zum ersten Mal stellt sie ihre langjährige Beziehung mit Elliot, ihrem Verlobten in Frage. Ist es wirklich Liebe, das sie verbindet oder hält das Leben noch etwas anderes für sie bereit?

Lisa Wingate hat einen fesselnden Schreibstil, beide Zeitebenen haben mich gleichermaßen gefangen genommen, tief bewegt und noch einige Zeit beschäftigt. Ich empfehle `Libellenschwestern`  gerne weiter !


                                                   

 Ich danke dem Limes Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Gewinnspiel !!!!

Ich finde, es wird mal wieder Zeit für ein Gewinnspiel hier 🎉🎉🎉



 Im April 2018 erschien der neue Roman von Markus Kleinknecht!
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Erinnert Ihr euch an die Familie Schulz aus Drage, die 2015 spurlos verschwand? Der Autor hat den Fall als Vorbild genutzt, aber Charaktere und Ort verändert.

Klappentext:
Eine ganze Familie verschwindet spurlos aus einem Haus am Hamburger Stadtrand. Als der Vater tot in der Elbe treibt, geht die Polizei davon aus, dass er erst seine Familie und dann sich selbst getötet hat. Doch war es wirklich ein erweiterter Selbstmord? Was bewegt einen Menschen zu solch einer Tat? Während Hamburg einen ungewöhnlichen Kälteeinbruch erlebt und zu erstarren scheint, bleiben die Frau und beide Kinder verschwunden. Liegen sie auf dem Grund eines Sees, oder wurden sie vor dem Dauerfrost im Wald begraben? Bald sehen sich der Journalist Jan Fischer und die Fotografin Charlotte Sander durch ihre Recherchen mit einem abgrundtief bösen Gegner konfrontiert.




              Das zweite Gewinnerbuch                    
                   
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Klappentext:
Wie ein Suchscheinwerfer gleitet sein Blick über die Menschen. Schon lange hat er nicht mehr getötet, der Serienmörder, von dem niemand weiß, dass es ihn überhaupt gibt. Doch sein innerer Drang, wieder zu morden, wird immer größer. Ohne es zu ahnen, kommt ihm der Hamburger Journalist Jan Fischer bei Recherchen zu einem 20 Jahre zurückliegenden Mord gefährlich nahe. Eine Abiturientin wurde damals mit einem Kabel erwürgt. Als die Fotografin Charlotte Sander ins Visier des Killers gerät, wird der Tod zu ihrem heimlichen Begleiter.









                               



Markus Kleinknecht ist seit fast 20 Jahren als TV-Journalist für verschiedene Sender und Agenturen tätig. Polizeigeschichten und die Berichterstattung aus den Gerichten gehören zu seiner täglichen Arbeit. So finden reale Kriminalfälle immer wieder Eingang in seine Romane. Die Ausgangssituation für Kleinknechts neuen Krimi erinnert so nicht ohne Grund an die Familie Schulz aus Drage, die 2015 verschwand. Kleinknecht war dabei, als die Elbe zwischen Winsen und Geesthacht von Feuerwehr und Polizei abgesucht wurde. Er kennt das Haus der Familie. Und auch eine tagelange Suchaktion mit Spürhunden und Tauchern bei einem See in Holm-Seppensen hat er journalistisch begleitet. Diese Ereignisse werden in "Verhängnisvoll" aufgegriffen und ins Hamburger Stadtgebiet verlegt. Nur bei den Personen gibt es keinen realen Bezug. Ihre Charaktere sind frei erfunden. So kann der Autor eine ganz eigene Auflösung für den rätselhaften Fall bieten.




Wenn Ihr mehr über den Autor erfahren möchtet, könnt Ihr das H I E R




Was müsst Ihr tun, um eins der drei Buchpakete zu gewinnen?? Kommentiert einfach hier oder bei Facebook, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. Bis zum 20.04.2018 habt Ihr Zeit.
Wenn Ihr noch nicht 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

                 Ich wünsche euch viel Glück !!!