Samstag, 6. Januar 2018

Rezension: `Woman in Cabin 10 ` von Ruth Ware


* * * *

Das Potenzial des Themas leider nicht ausgeschöpft!!















Die Journalistin Lo Blacklock bekommt die berufliche Chance ihres Lebens und darf, anstelle ihrer Chefin,  an einer Luxuskreuzfahrt  teilnehmen. Sie hat die Aufgabe, für das Magazin Kontakte zu knüpfen und zu schreiben und das könnte ihr Sprungbrett zu einer erfolgreichen Karriere sein.
Lo trinkt regelmäßig zu viel Alkohol und für mich ist es wenig glaubwürdig, dass jemand so eine einmalige Gelegenheit für ein paar Drinks verstreichen lässt. Anstelle sich in die Arbeit zu knien und zu arbeiten, wie es von einer professionellen Journalistin erwartet wird,  benimmt sie sich total naiv und panne.

Als sie, wieder mal im Halbsuff, meint, einen Mord beobachtet zu haben, glaubt ihr zuerst mal keiner. Denn niemand wird vermisst und die Kabine, die sie beschreibt, ist unbewohnt.

 Lo versucht, auf eigene Faust herauszufinden, wer der Mörder ist und wer überhaupt das Opfer sein könnte. 

Das Thema würde eigentlich einiges an Potential bieten, doch langweilige Dialoge und ziemlich unrealistische Ereignisse wechseln sich mit einigen spannenden Augenblicken ab.
Auf dem Schiff befinden sich nur wenige Mitreisende, die Charaktere sind eher blass und nichtssagend.
Für den Leser ist auch nicht klar, ob Lo sich eventuell alles nur einbildet oder ob sie die Dinge wirklich erlebt.

Es war ganz nett zu lesen, hat aber keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, doch da ich das Buch bis zu Ende gelesen habe, ohne mich richtig quälen zu müssen, habe ich mich mit viel gutem Willen für 4 entschieden.






.Ich danke dem DTV Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares


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