Montag, 20. November 2017

Rezension: `Flugangst 7A` von Sebastian Fitzek


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Flugangst 7A















In verschiedenen Handlungssträngen tischt Sebastian Fitzek uns hier eine haarsträubende Story auf, die sich komischerweise aber  sehr gut lesen ließ.
Der Psychiater Mats Krüger fliegt von Buenos Aires nach Berlin, um seiner Tochter Nele nach der Geburt ihres Kindes beizustehen. Während des Fluges bekommt er eine Nachricht, dass er die Maschine zum Absturz bringen soll, ansonsten stirbt seine Tochter.
Dass Nele wirklich entführt und grausam gequält wird, erfahren wir in einer anderen Szene. Gleichzeitig versucht Mats eine Bekannte in Berlin zu mobilisieren, seine Tochter zu suchen.

Der Stil gefiel mir und das Buch lässt sich flüssig lesen. Fitzek schreibt wie immer, rasant und actionreich und kurze Kapitel sowie häufiger  Szenenwechsel lassen dem Leser kaum Zeit zum Luftholen.

Aber die Story ist doch ziemlich unrealistisch und etwas an der Haaren herbeigezogen. Auch die Handlungsweise der Personen konnte ich in keinster Weise nachempfinden. Trotz allem hat es mich selbst gewundert, dass ich das Buch dann doch schlecht aus der Hand legen konnte und an zwei Abenden ausgelesen habe. Langweilig war es auf keinen Fall.

                                  



    Ich danke dem Droemer Knaur Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Kommentare:

  1. Also, bei der Rezension wird das mit der nächsten Wohnzimmerlesung nichts ;-). Finde ich aber richtig, dass Du Deine ehrliche Meinung schreibst und nicht zu den vielen "Schönschreibern" gehörst ;-)

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    1. Danke, lieber Wilfried, aber mit der Wohnzimmerlesung da könntest Du Recht haben :-D

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