Dienstag, 17. Januar 2017

Sorry, da ist mir ein Fehler mit der Kirschvilla unterlaufen

Ihr Lieben, ich hatte aus Versehen die Rezension zur Kirschvilla auf Veröffentlichen gestellt, dabei war sie überhaupt nicht fertig, sondern nur vorgeschrieben... Entschuldigt bitte, ich habe sie wieder herausgenommen und schreibe erst in Ruhe fertig... Aber sie kommt bald :-D

Samstag, 14. Januar 2017

Rezension: `Insomnia` von Jilliane Hoffman




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Ein spannender Nachfolger von `Mädchenfänger`!!







Durch einen fatalen Fehler, den sie begangen hat, ist die siebzehnjährige Mallory Knight gezwungen, ihr bisheriges Leben aufzugeben und unter anderem Namen neu anzufangen.
Doch auch nach vier Jahren findet sie keine Ruhe, denn irgendjemand ist ihr auf den Fersen und bedroht sie.
Handelt es sich um den Hammermörder, der seit Jahren sein Unwesen treibt und junge Frauen entführt und tötet?
Einmal hat Mallory ihn fälschlicherweise beschuldigt, will er sich nun an ihr rächen?
Leider glaubt ihr niemand mehr, denn die Polizei und die Presse erinnern sich wieder an sie und die Geschichte, die vor vier Jahren passierte. Die Vergangenheit hat sie eingeholt...

Die letzten Bücher der Autorin haben mir nicht mehr gefallen, aber mit `Insomnia` ist Jilliane Hofman wieder zu ihrer alten Form zurückgekehrt.

 Mallorys innere Qualen wurden so authentisch beschrieben, dass ich die ganze Zeit mit ihr gelitten habe. Man möchte, dass sie endlich zur Ruhe kommen kann, doch davon ist sie weit entfernt.
Den sympathischen Ermittler Bobby Dees kennt der Leser evt. schon aus `Mädchenfänger`. Er hat vor vier Jahren Mallorys Fall bearbeitete und jetzt ist er der einzige Polizist, der ihr glaubt. Allerdings gehört er nicht zu der zuständigen Dienstbehörde und er kann auch von dort keine Hilfe erwarten.

`Insomnia` ist sehr spannend geschrieben, konnte mich von Anfang bis Ende fesseln und nicht selten überkam mich beim Lesen eine Gänsehaut.
  Jilliane Hoffman arbeitet viel mit psychologischen Tricks, was mir viel besser gefällt, als wenn das Blut aus den Seiten trieft..
Und als man endlich aufatmen will, weil der Täter gefasst ist, ist das Buch aber nicht zu Ende.....

Auch der Nachfolger von `Mädchenfänger` kann sich sehr gut lesen lassen !! Eine ganz klare Kaufempfehlung !!





  Ich danke dem  Rowohlt Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Rezension: `Die Frauen der Rosenvilla` von Teresa Simon

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Das Richtige für gemütliche Stunden !!











Anna ist glücklich, als sie die Rosenvilla von ihrem Großvater erbt und begibt sich mit Feuereifer in die Restaurierung.
Womit sie gar nicht gerechnet hat, ist eine alte Schatulle, auf die sie  beim Graben im Garten stößt.
Darin findet sie Briefe und Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten hundert Jahren. Beim Sortieren  bemerkt Anna, dass es sich dabei  um die Aufzeichnungen von verschiedenen Frauen handelt.
 Die Frauen, die früher hier gewohnt haben, mussten einige Schicksalsschläge erleiden und Anna erfährt beim Lesen von Familiengeheimnissen, die sie nie für möglich gehalten hätte und die ihre ganze Welt durcheinanderbringen.

Nach und nach kommt immer mehr ans Licht, auf welch tragische Weise verschiedene Familien miteinander verbunden sind.


Teresa Simon hat sich eine außergewöhnliche Familiengeschichte ausgedacht, vielschichtige Figuren geschaffen, die mir fast alle irgendwie ans Herz gewachsen sind, egal, was passiert ist.


Die Zeitsprünge haben mich nicht gestört, im Gegenteil- sie hielten die Spannung oben, denn natürlich fragt man sich, wie alles zusammenhängt und wie Anna da hineinpasst.

Teresa Simon lässt die verschiedenen Tagebuchschreiberinnen abwechselnd zu Wort kommen, sodass es sich um  mehrere Einzelschicksale handelt, die hinterher auf spannende Weise zusammengeführt werden.

Die Geschichte ist wunderschön und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist perfekt für den Urlaub, oder wenn man einfach mal die Seele baumeln lassen möchte.








Ich danke dem Heyne Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares

Samstag, 7. Januar 2017

Rezension: `Wer Furcht sät` von Tony Parsons


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Selbstjustiz- Ja oder Nein ?

















Der ´Club der Henker` nennt sich die Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dort Selbstjustiz zu verüben, wo ihrer Meinung nach das Rechtssystem versagt hat.
Gewalttäter, die auf freiem Fuß leben, werden durch den Club ihrer vermeintlich gerechten Strafe durch Hinrichtung zugeführt und dabei gefilmt.
Diese Videos werden direkt ins Internet gestellt, wo natürlich auch die Polizei sie zu sehen bekommt.
Detective Max Wolfe ermittelt, wenngleich er, genauso wie ein Großteil der Bevölkerung, die Gründe der Henker nachvollziehen kann, aber es ist nunmal seine Aufgabe, die Täter zu stellen.

Als Leser kann man seinen inneren Konflikt verstehen, denn er wurde mehrmals Zeuge, dass Verbrecher nur mit geringer Strafe davonkamen, während für die Opfer die Tat `Lebenslang` bedeutet. Trotzdem muss er seinen Job ausüben und versuchen, den `Club der Henker` aufzuspüren.

Tony Parsons hat mit Max einen sehr sympathischen Protagonisten geschaffen, den man evt. schon aus den beiden vorigen Bänden kennt. Alleinerziehender Vater mit Kind und Hund, was er aber anscheinend locker meistert.

Allerdings fand ich manche Situationen, in die Max gerät und auf wundersame Weise wieder heil herauskommt, etwas unglaubwürdig.
 Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen, weil es die nötige Spannung aufwies und flüssig geschrieben ist. Kurze Kapitel trugen ihren Teil dazu bei und zum ersten Mal hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer sich hinter dem `Club der Henker` verbirgt und war sehr überrascht über die Auflösung.
Der Leser erfährt zudem einiges über das historische London, was ich total interessant fand.
Insgesamt ist `Wer Furcht sät` ein spannender Krimi mit kleinen Schwächen, über die man aber gut hinwegsehen kann.






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Mittwoch, 28. Dezember 2016

Rezension: `Winterblüte` von Corina Bomann

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Leichte Lektüre zum Entspannen!





Eine uralte Fehde zwischen ihren Familien macht es für die Nachkommen Johanna Baabe und Peter Vandenboom unmöglich, eine Verbindung einzugehen.
Nun steht ein großer Ball bevor, auf dem Johanna sich, mit einem von ihren Eltern ausgesuchten Kandidaten, verloben soll.
Ihr Bruder Christian findet am Strand eine Schiffbrüchige, die ihr Gedächtnis verloren hat. Seine Mutter ist misstrauisch und möchte die Fremde möglichst schnell loswerden, doch Christian verliebt sich in das Mädchen....

Vorher kannte ich nur ein Buch der Autorin `Jasminschwestern`, das ich vom Stil her ganz anders fand, viel anspruchsvoller geschrieben.
`Winterblüte` ist dagegen eher leichte Lektüre, alles ist irgendwie vorhersehbar und  es passieren auch keine großen Überraschungen.


Trotzdem habe ich `Winterblüte` gern gelesen, denn es passt gerade gut zur Weihnachtszeit. Ab und zu braucht man einfach mal unkomplizierte Schmöker, von denen man sich angenehm berieseln lassen kann.






 Ich danke dem Ullstein / List Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten !!!

Liebe Leser, ich wünsche euch Frohe Weihnachten und hoffe, Ihr habt ein paar schöne Tage und könnt sie im Kreis eurer Lieben genießen !!




Samstag, 17. Dezember 2016

Rezension: `Evil Games` von Angela Marsons

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Auch der zweite Band der `Kim Stone Reihe` konnte überzeugen!!







Im zweiten Band der Kim Stone Reihe lässt die Autorin die junge Detective Inspector verzweifeln.
Es beginnt mit einem Mord auf offener Strasse. Ein Vergewaltiger, der seine Strafe abgesessen hat, wird niedergestochen. Verdächtigt wird direkt das damalige Opfer Ruth und sie gesteht auch sofort.
Irgendetwas erscheint Kim Stone aber komisch und sie unterhält sich mit Ruths Therapeutin Alex. Die Frau ist ihr von Anfang an unsympathisch, aber sie kann nicht erfassen warum. Kurz darauf passieren weitere Todesfälle und immer scheint die Therapeutin die Täter zu kennen.
Kim steht mit ihrer Meinung jedoch völlig allein da, denn Alex ist eine anerkannte Psychologin.

Angelas Marsons erster Kim Stone Krimi hat mich schon begeistert und auch der zweite hat mich wieder voll überzeugt.
Die Autorin gewährt dem Leser einen kleinen Vorsprung, indem sie uns in Alex` empathielose Gedankenwelt hineinblicken lässt.
In verschiedenen Handlungssträngen lässt sie die Täter, die gleichzeitig Opfer sind, selbst zu Wort kommen und der Leser bekommt einen anderen Blickwinkel.
Flüssiger Schreibstil, vielschichtige Charaktere, eine spannende Handlung, was will man mehr?
Ich hoffe, dass es bald einen dritten Band geben wird!!






Ich danke dem Piper Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.