Donnerstag, 8. Dezember 2016

Uuups..... da hat wohl etwas nicht geklappt !!



Leider ist der heutige Beitrag zur Blogtour nicht erschienen... :-(
Aber die Supergirls von  Nicht ohne Buch  haben einen Ersatzbeitrag geschrieben.. Guckt doch mal rein..
Und heute Abend findet  HIER der LIVE Stream mit Thomas Pyczak statt..

Ankündigung: Live- Blogtour 2 Länder, 2 Bücher, 1 Autor

               


Ihr Lieben, heute beginnt eine besondere Blogtour !!!  Mit täglichen Beiträgen, Gewinnspielen und einer abendlichen Live-Schaltung zum Autor Thomas Pyczak.
Jeder Tag steht unter einem bestimmten Motto!


©T.Pyczak

Mit viel Liebe wurde die Tour von der  Agentur Mainwunder vorbereitet.

                                               
Klickt auf die Bücher und Ihr gelangt zu der Beschreibung auf Amazon  


Den Anfang der Blogtour macht heute Nicole von Produkte testen macht Spaß


Weiter geht es am Freitag bei Gabis Bücherchaos und auf meinem Blog ist die Tour am Sonntag zu Gast.

Ihr findet bei den täglichen Beiträgen immer einen Hinweis auf den nächsten teilnehmenden Blog.

Samstag, 3. Dezember 2016

Rezension: `Trümmerkind` von Mechtild Borrmann

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Wieder ein genialer Roman von Mechtild Borrmann !!


















Der neue Roman von Mechtild Borrmann ist in mehrere Handlungsstränge und verschiedene Zeitebenen unterteilt.

1991- In Köln ist die Lehrerin  Anna  auf der Suche nach ihren Wurzeln. Die Mutter hat nie viel  über die Vergangenheit erzählt, sie schweigt verbissen darüber, was früher war und will auf keinen Fall über die Zeit damals reden.  So begibt sich Anna selbst auf die Suche und stößt dabei auf eine merkwürdige Sache, die sie sich nicht erklären kann. Als die Mutter sich auch dann noch weigert, ihr zu helfen, wird sie erst recht neugierig und findet jemanden, der die Familie der Mutter früher kannte.

Weitere Handlungsstränge lassen den Leser  die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg erleben. Zwei Familiengeschichten, unabhängig voneinander erzählt, haben anscheinend einen Berührungspunkt, doch der ist dem Leser lange nicht klar.

Erst nach und nach kann der Leser einen Zusammenhang erahnen und es kommt ein Verdacht, den man fast nicht wahrhaben will.

Sehr gut eingefangen hat die Autorin die Umstände der Nachkriegszeit mit ihren Entbehrungen und dem täglichen Kampf ums Überleben.

Beeindruckend schildert sie die Familiengeschichten, jede für sich interessant und spannend. Zuerst macht es den Eindruck, als handelte es sich nur um Einzelschicksale, doch Frau Borrmanns Bücher haben immer einen roten Faden, der die verschiedenen Handlungsstränge am Ende genial miteinander verknüpft.

Sie schreibt in einem besonderen Stil, der einen ganz gefangen nimmt und bis zum Schluss des Buches nicht mehr loslässt.
Ich bin total begeistert, denn `Trümmerkind` hat eine großartig ausgedachte und fesselnde Handlung mit einem  Ende, dass es in sich hat.
Ein Buch, das man einfach lesen MUSS !






Ich danke dem Droemer Knaur Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 24. November 2016

Rezension: `Kalte Havel` von Tim Pieper


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Zweiter Fall für Toni Sanftleben!!


















Hauptkommissar Toni Sanftleben hat nach 16 Jahren seine Frau Sofie wiedergefunden, doch nicht alles ist so, wie er es sich erträumt. In den Jahren ihrer Abwesenheit hat sie sich verändert und Toni hat schwer damit zu kämpfen, dass er sie vielleicht ein zweites Mal  verliert.
 Deswegen fällt es ihm gar nicht so leicht, als die Staatsanwältin Caren Winter ihn bittet, den Fall ihres verschwundenen Sohnes Alexander zu übernehmen, denn eigentlich befindet Toni sich im unbezahlten Urlaub.

Von Alexander fehlt jede Spur, seit er mit seinem Freund Hendrik abends zusammen war und Hendrik anschließend erschossen aufgefunden wird.

Tim Pieper lässt den Leser mehrmals zurückblicken in die Zeit vor der Tat, wie und mit wem Hendrik die letzten Monate vor seinem Tod verbracht hat. Dadurch kommen einige neue Verdächtige ins Spiel und der Leser ist der Polizei einen Schritt voraus.


Schon der erste Krimi mit Toni Sanftleben hat mir sehr gut gefallen und `Kalte Havel` steht dem in nichts nach.
Eigentlich mag ich ja nicht, wenn zu viel über das Privatleben der Kommissare geschrieben wird, doch hier passt es ganz genau. Diesen inneren Konflikt, den Toni auskämpft, einerseits seine Arbeit gut zu erledigen und sich gleichzeitig um seine kranke Frau zu kümmern und seine Ehe zu retten, hat der Autor sehr gut beschrieben.


Die Schauplätze sind gut gewählt, denn obwohl ich nicht aus der Gegend komme, habe ich schon viel über die Beelitzer Heilstätten gehört und kann mir die alten Gemäuer genau vorstellen. Die unheimliche Atmosphäre wurde gut eingefangen und steigerte so den Gruselfaktor.
Das Buch hat nur 252 Seiten, was ich super finde, denn so gibt es keine Längen, sondern es bleibt von Anfang bis Ende spannend.
Ich habe das Buch verschlungen und hoffe, dass es bald weitergeht mit dem sympathischen Ermittler.


















Mittwoch, 23. November 2016

Rezension: `Das Paket` und Fotos von der Lesung Sebastian Fitzek 13.11.2016 Jubiläumsshow `Das Paket`

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 Das Paket !!
















Bis zu ihrer Vergewaltigung und Misshandlung war Emma Stein eine erfolgreiche Psychiaterin, doch seitdem ist nichts wie wie vorher.
Angst, Panik und Paranoia machen es für sie unmöglich, das Haus zu verlassen. Dort fühlt sie sich sicher, bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen.
Ab diesem Moment passieren Dinge, die sich anscheinend nicht mehr kontrollieren lassen.
Der Leser ist hin- und hergerissen. Was passiert wirklich und was in Emmas Gedanken?
Schon als Kind hatte Emma eine blühende Phantasie, bildete sich immer ein, ein Geist wohnte in ihrem Schrank.
Deswegen glauben auch einige, die Vergewaltigung könnte erfunden sein, was Emma erst recht verzweifeln lässt.
An manchen Stellen wirkt die Story ziemlich konstruiert, aber das Verwirrspiel beherrscht Sebastian Fitzek ja bestens. Dauernd fand ich jemand anderen verdächtig, wobei ich dann wieder alles nur als Hirngespinste in Emmas Gedanken sah. Was ist wirklich geschehen und was bildet sie sich ein? Nicht nur einmal überzog mich eine Gänsehaut beim Lesen.
Der Schreibstil ist wie immer, kurze knappe Kapitel, die sehr oft mit einem Cliffhanger enden und Zeitsprünge, die dafür sorgen, dass man wieder verwirrt wird und unbedingt wissen will, wie es an der anderen Stelle weitergeht. Doch gerade das sorgt dafür, dass der Spannungsbogen ständig oben gehalten wird.

Undurchsichtig bis zum Schluss und mit einem überraschenden Ende, wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist.
Einen Stern ziehe ich ab, weil mir manche Dinge einfach zu abgedreht waren, aber ansonsten wieder ein spannender Fitzek!!


Anschließend zeige ich euch noch ein paar Fotos von der Jubiläumsshow in Köln am 13.11.2016











Ich habe Sebastian Fitzek ja schon einige Male erlebt, aber ich finde, er wird jedesmal besser!!
Da von euch sehr viele auch noch zu der Show gehen, möchte ich nicht zu viel verraten. Ich zeige euch nur ein paar Bilder vom 
13.11.2016.
Es war diesmal eine richtige Entertainment- Show, ein toller, unterhaltsamer Abend!!

 Wir haben soviel gelacht und sogar gesungen... 😀

 Er, sein Team  und die Band Buffer Underrun haben die Bude einfach gerockt !!!























































Dienstag, 22. November 2016

Rezension: `Die Akte Zodiak` 1-4 von Linus Geschke


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Der Maskenmann!!













Ein Killer treibt sein Unwesen im Raum Köln. Abgesehen hat er es auf Liebespaare, die sich an Seen vergnügen.
Kommissarin Eva Lendt und ihr Kollege Oliver bekommen den überheblichen Profiler Brock an die Seite gestellt, was ihnen gar nicht passt.
Schon bald müssen sie aber zugeben, dass die Ideen, die Brock hat und die Schlüsse, die er zieht, gar nicht so schlecht sind.
Er ist es, der bei den Taten die Parallelen zu dem Serienkiller Zodiak aus den Sechzigern sieht.

Richtig genervt hat mich die Aufteilung des Buches in vier Teile. Es sind auch nicht vier abgeschlossene Bücher, sondern sie gehen direkt im nächsten Teil an der Stelle weiter. Man muss also chronologisch lesen, sonst versteht man die Zusammenhänge nicht.
Was das Aufsplitten soll?? Keine Ahnung..

Die Bücher sind in verschiedene Handlungsstränge unterteilt, wovon einer den Killer zu Wort kommen lässt, der Leser aber nicht weiß, um wen es sich handelt.
Dann sind da die Jugendlichen, die sich `Sons of Sam` nennen und von Serienkillern fasziniert sind.
Zwischendurch springt der Autor in die sechziger Jahre zu den Berichten über den wahren Zodiak.

Das Ermittlerteam hat mir gut gefallen, wobei Kommissarin Eva neben Profiler Brock etwas verblasste. Brock veränderte sich im Laufe der Geschichte immer mehr zu seinem Vorteil.
Beide sind  ausführlich beschrieben, sodass man einen Bezug hatte, was mir bei Evas Kollege Oliver nicht gelang. Er blieb bis zum Schluss unscheinbar.
Linus Geschke hat einen flüssigen, fesselnden Schreibstil, gleichzeitig sorgen die gut durchdachte Handlung, kurze Kapitel und häufige Perspektivenwechsel  für die nötige Spannung.
Auch wenn mir  `Die Akte Zodiak` nicht ganz so gut gefallen hat wie die beiden vorigen Bücher, kann ich trotzdem gerne 4 Sterne vergeben.











Ich danke  Edel Elements für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 20. November 2016

Rezension: `Die Nachtigall` von Kristin Hannah

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Sehr berührend !!














Frankreich: Die Schwestern Vianne und Isabelle haben schon früh ihre Mutter verloren und auch der Vater hat sich nicht viel um die beiden gekümmert. Während sich Vianne früh in ihr Schicksal fügte und versucht das Beste daraus zu machen, hat Isabelle schon als Kind rebelliert und nichts so einfach hingenommen.
Als der zweite Weltkrieg ausbricht, versucht Vianne möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, während Isabelle alles tut, um sich gegen die Deutschen zu wehren.
Sie agiert im Untergrund, ist impulsiv und handelt oft unüberlegt und bringt dadurch nicht nur sich, sondern auch Vianne und ihre Kinder in große Gefahr.

Die Geschichte der beiden ungleichen Schwestern ist ein gewaltiges `Werk` , das nur zu deutlich zeigt, wie die Frauen in Kriegszeiten ohne Männer klar kommen mussten und welche Qualen sie durchzustehen hatten. Hunger, Kälte, Vergewaltigung oder einfach nur Angst.
Eindrucksvoll und teilweise sehr ergreifend wird beschrieben, was für schlimme Trennungen der Krieg forderte, egal ob durch Gefangennahmen oder Tod.
Vianne versucht zuerst, mit den deutschen Besatzern klarzukommen, bis sie durch einen Vorfall gezwungen wird, sich zu entscheiden. Kämpft sie oder gibt sie auf?

Ich konnte ganz abtauchen in das Frankreich im zweiten Weltkrieg und es war auch mal eine Sicht aus einem anderen Blickwinkel auf den Krieg und die Deutschen.
Ein wunderbares Buch, in dem es um Liebe, Freundschaft und Entbehrungen geht, aber auch um Situationen, in denen mir beim Lesen mehr als einmal die Tränen gekommen sind.
Eine ganz klare Kaufempfehlung!!!




Ich danke dem Aufbau Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 19. November 2016

Lesung: Nele Neuhaus in Köln 17.11.2016 Crime Cologne

Obwohl ich alle Bücher von Nele Neuhaus gelesen habe, bekam ich noch nie die Möglichkeit, eine Lesung von ihr zu besuchen.
Nun war es soweit, ich hatte Crime Cologne Karten für das Millowitsch- Theater in Köln, wo sie mit dem Auftritt ihre Lesereise beendete.








Ich habe Nele Neuhaus in diesem Jahr auf der Buchmesse bei einer Veranstaltung erlebt und fand sie eher zurückhaltend.
Umso erstaunter war ich, als sie selbstsicher und gut gelaunt die Bühne betrat und direkt einige Anekdoten zum Besten gab und das Publikum zum Lachen brachte.
 Die Anfänge ihrer schriftstellerischen Karriere begannen schon im Kindesalter und dreißig Jahre später, nach Fertigstellung ihres erstes Buches war sie überzeugt, gleichgestellt mit den wichtigsten Autoren der Welt zu sein.
 Leider sah die Wirklichkeit anders aus, aber als Nele Neuhaus das so lustig schilderte, war das Gelächter im Saal groß.😀
Gelesen wurde natürlich auch, denn es ging ja um das neue Buch `Im Wald.`
Zwischendurch lockerte sie das Ganze noch auf, indem sie manches auf hessisch las.







Die Autorin war lässig und humorvoll drauf und total sympathisch.


Insgesamt erlebten wir einen sehr unterhaltsamen Abend und auch beim anschließenden Signieren fand ich Nele Neuhaus sehr unkompliziert und liebenswürdig.






Meine Rezension zu `Im Wald` findet Ihr übrigens  H I E R