Freitag, 27. Mai 2016

Rezension: `Christine Bernard- das Eisrosenkind` von Michael E.Vieten



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Kurzweilig und spannend!!!














Ein Kind ist verschwunden- die achtjährige Rosalia. Kommissarin Christine Bernard und ihre Kollegen werden mit dem Fall betraut. Gleichzeitig wird eine Kinderleiche gefunden, doch es handelt sich um ein anderes, schon jahrelang vermisstes Kind
Christine vermutet, dass die beiden Fälle zusammenhängen und hat sich direkt  auf einen Verdächtigen eingeschossen. Obwohl sie ihm nichts nachweisen kann, lässt sie nicht locker und versucht mit allen Mitteln, ihn als Täter zu überführen.
Der schnörkellose Schreibstil des Autors hat mir gefallen, die Handlung ist nicht zu übertrieben, sondern es wird solide Polizeiarbeit geleistet.
Die Protagonistin fand ich sehr sympathisch und auch ihre Kollegen gefielen mir. Das Buch ist nicht künstlich in die Länge gezogen, sondern bei knapp 300 Seiten bleibt es durchgehend spannend und es kommt keine Langweile auf. Ich kannte den Autor bisher nicht und bin mal wieder angenehm überrascht worden.
Ich mag ruhige Krimis, in denen nicht zu viel übertriebene Action vorkommt und die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht. Deswegen hat mir `Das Eisrosenkind` sehr gut gefallen.







Ich danke dem Acabus Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares






Dienstag, 24. Mai 2016

Über freundliche Selfpublisher und nette Kontakte!!!




In der letzten Zeit  bin ich über einige Beiträge von Bloggern gestolpert, die ihrem Ärger über Anfragen von Selfpublishern Luft machen. 

Meine Meinung dazu ist etwas anders; ich finde, man sollte nicht zu überheblich sein und alle über einen Kamm zu scheren, denn jeder fängt doch mal klein an.
Bei mir trudeln auch täglich viele mails von jungen Autoren und Selfpublishern ein, die möchten, dass ich ihr Buch auf meinem Blog vorstelle und rezensiere.
 Wenn ich generell jeden Selfpublisher ablehnen würde, wären mir schon so einige gute Bücher oder nette Kontakte entgangen.
Natürlich gibt es auch diejenigen, die Massenmails verschicken, einen nur mit `Lieber Blogger`, oder `Hallo Du` ansprechen und meinen Blog überhaupt nicht kennen.
Ab und zu sind es auch die Möchtegern-Bestsellerautoren, die es nicht fassen können, dass man ihr `Werk` nicht lesen möchte oder es einem nicht gefallen hat. Dann wird mir schon mal vorgeworfen, ich wäre zu dumm und hätte das Buch nicht verstanden. Aber das sind, Gott sei dank, doch die Ausnahmen, jedenfalls bei mir und meinem Blog.
Meistens handelt es sich wirklich um nette Anfragen, die mich erreichen und irgendwie müssen die jungen Autoren ja versuchen, Kontakte zu knüpfen und Leser zu finden.
Vieles muss ich leider ablehnen, weil mir einfach die Zeit fehlt. Und doch versuche ich, jedes Schreiben  freundlich zu beantworten, auch wenn es manchmal etwas dauert. Bisher kam meist eine nette email zurück, in der sich der Autor für meine Antwort bedankte, selbst wenn ich sein Buch nicht lesen konnte.
Ich finde, eine sympathische oder höfliche Anfrage hat auch eine Rückmeldung verdient.



Wie ist eure Meinung dazu? 
Blogger: Nehmt Ihr Anfragen von Selfpublishern an oder nicht?
Selfpublisher: Wie sind eure Erfahrungen mit Bloggern ?
Schreibt doch gerne hier oder bei Facebook in den Kommentaren.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Rezension: `Totenfreund` von Jenna Kosig

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Netter Debütroman!!!













Der Debütroman von Jenna Kosig handelt  von einem Serientäter, der bei seinen Opfern einen Käfer platziert, einen sog. Totenfreund.
Der Protagonist David, Kommissar und alleinerziehender Vater eines kleinen Mädchens, hat bei den Ermittlungen schwer zu kämpfen, denn es werden schlimme Erinnerungen geweckt. Davids Frau kam durch einen Mörder ums Leben, der jedoch bei seiner Festnahme erschossen wurde. Trotzdem scheint sich nach und nach herauszustellen, dass die Morde in irgendeiner Weise mit David zu tun haben.
Als der Täter zu nahe an Davids Umfeld herankommt, hat er eine schreckliche Vermutung: Könnte der Mörder seiner Frau noch leben ??
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, doch die Spannung wird immer wieder durch die Erzählung verworrener Traumszenen unterbrochen. David leidet seit Jahren unter Albträumen,  aber die ausführlichen, langen Beschreibungen haben mich eher gestört und ich habe sie hinterher nur noch überlesen. Den Sinn habe ich auch nicht wirklich verstanden.

Ich denke, hier ist noch viel Potenzial nach oben, doch für das Erstlingswerk der Autorin ist `Totenfreund` schon recht gelungen. Ohne diese Traumszenen hätte es mich durchweg fesseln können.



Samstag, 14. Mai 2016

And the winner is........

Ihr Lieben, vielen Dank für die zahlreichen Kommentare hier und auf Fb..

                                                      
                                     

                                                 

                               Und das Buch gewonnen hat..
                                                         
                               Yvonnes Lesewelt !!!

                        Herzlichen Glückwunsch!!

Donnerstag, 12. Mai 2016

Rezension: `Die dritte Stimme` von Cilla und Rolf Börjlind



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Hat mich nicht so begeistert wie Teile 1 und 3 !!











Mit dieser Rezension tue ich mich etwas schwer, denn ich habe zuerst die Teile 1 und 3 gelesen und war von beiden Büchern  begeistert, sodass ich unbedingt auch Teil 2 lesen wollte.
Doch leider hat mich `Die dritte Stimme` etwas enttäuscht.
Es geht wieder um Olivia, Tom, Mette und Abbas, um eine vermeintliche Selbsttötung und mehrere Morde.
Olivia, die sich entschlossen hat, nicht weiter bei der Polizei zu bleiben, sondern Kunstgeschichte zu studieren, mischt aber trotzdem fleißig bei den Ermittlungen mit.
Ihre Art wird mir von Buch zu Buch unsympathischer. Sie plaudert Polizeigeheimnisse aus, erzählt alles fröhlich einem Journalisten und wundert sich, anschließend darüber zu lesen.
Dann unternimmt sie total bescheuerte und zudem lebensgefährliche Unternehmungen auf eigene Faust und die leitende Ermittlerin, Freundin Mette, guckt weg und deckt einen Mantel des Schweigens darüber.
Olivias  Verhalten ist kindisch und unprofessionell und Mette benimmt sich wie eine Mutter mit einem unartigen Kind, bei dem man einfach mal liebevoll über alles hinwegsieht. Nur, dass es sich hierbei um andere Dinge handelt.
   Das Autorenpaar überrascht mit immer neuen Wendungen, spinnt massenhaft Fäden, die aber teilweise irgendwo in der Luft baumeln bleiben. Ich weiß, dass sich einiges davon in Band 3 aufklärt, aber so was finde ich eigentlich schade, weil man das im Normalfall am Ende des Buches wissen möchte.
Es gibt so viele verschiedene Handlungsstränge und Personen, von denen ich einige total überflüssig fand, weil sie eher stören und verwirren. Dazu wird ziemlich langatmig Privates analysiert.
 Ich weiß nicht, ob ich Band 3 gelesen hätte, wenn ich vorher den zweiten gehabt hätte, doch dann wäre mir ein Superbuch entgangen. Also nicht abschrecken lassen, wenn euch `Die dritte Stimme` nicht so gefallen hat. `Die Strömung`  ist dafür ein genialer Pageturner. `Die dritte Stimme` ist nicht schlecht, lässt sich flüssig lesen, war auch meist spannend, aber die vorgenannten Punkte haben mich schon gestört.  





Hier könnt Ihr nochmal die Rezensionen zu  Die Springflut   und  Die Strömung  lesen.

Ich danke dem BTB Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 10. Mai 2016

Kommentieren und Gewinnen !!!!

Ich habe vorgestern ganz überraschend die Lovelybox von Lovelybooks bekommen. 

                                               



Bestückt war sie mit `Wenn`s  brennt` von Stephan Reich und `Wüste Welt` von Wolfgang Popp

Klickt aufs Cover und gelangt zu Amazon





und zuletzt mit Romeo & Romy von Andreas Izquierdo










               


Ich habe das gar nicht gewusst, deswegen war die Überraschung echt gelungen!!!
Eins von den Büchern habe ich ja schon, deswegen möchte ich es verlosen, und zwar `Romeo & Romy`
Wenn Ihr auf das Buch klickt, gelangt Ihr zur Beschreibung.






Wer gewinnen möchte, kommentiert einfach hier drunter oder bei Facebook...
 Bis Donnerstag Abend 23 Uhr habt Ihr Zeit, dann lose ich einen Gewinner aus..
 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und Ihr solltet mind. 18 Jahre alt sein oder eine Einwilligung eurer Eltern haben.  
Markiert gerne eure Freunde bei Facebook, so erhaltet Ihr mehr Lose.
Und nun.... Viel Glück!!

Dienstag, 3. Mai 2016

Seht Ihr das eigentlich ??

Ihr Lieben, ich habe mal eine Frage...
Hier auf der Startseite läuft doch links ein Widget mit Neuerscheinungen . -Demnächst Neu- 
Das müsste sich eigentlich permanent bewegen, doch bei mir läuft es erst, wenn ich darauf klicke. Soll eine Einstellungssache sein, doch ich weiß nicht, was ich noch einstellen soll. Wie sieht das bei euch aus? Läuft das Widget sofort, wenn Ihr auf meine Startseite geht, oder ist es dunkel und muss erst angeklickt werden? Es wäre lieb, wenn Ihr mir da mal helfen könntet...



Freitag, 29. April 2016

Rezension: `Kleine Kaiser`: Geschichten über Chinas Ein-Kind-Generation` von Xinran


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Kaum zu glauben!!!!



















Xinran, selbst Chinesin, lebt seit 1997 mit ihrer Familie in London. Immer wieder sind chinesische Jugendliche oder Studenten  für längere Zeit bei ihr zu Gast. Außerdem reist sie häufig nach China und hat so einen tiefen Einblick in das Leben der chinesischen Einzelkinder, der sogenannten kleinen Kaiser, bekommen.

 Während des Lesens habe ich gedacht, es kann nicht wahr sein, was die Autorin dort an Geschichten zusammengetragen hat. So wird es unmöglich wirklich sein.
Daraufhin habe ich mal ein wenig gegoogelt und dabei eine Menge ähnlicher Aussagen im Internet gefunden. Irgendwie ist es nicht zu fassen, dass junge Chinesen aus der Generation Einzelkind so lebensuntüchtig erzogen werden sollen.
Da die Eltern nur ein Kind haben dürfen, muss dieses Kind etwas ganz Besonderes werden. Es soll lernen, lernen, lernen, studieren und einen tollen Beruf finden, doch im alltäglichen Leben ist es völlig unselbstständig. Fast niemand weiß, wie man Küchengeräte bedient, vom Schneiden eines Apfels mit dem Messer angefangen. Etwas völlig Selbstverständliches, wie Kleidung auf einen Bügel hängen, ein Bett beziehen, oder überhaupt normal mit anderen Menschen zu kommunizieren, ist teilweise unmöglich.
Die Kinder und Jugendlichen wissen überhaupt nicht, wie man miteinander umgeht, denn so etwas wurde ihnen nie beigebracht. Abgeschottet von allem durften sie anscheinend nur lernen.
Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, die jeweils von einem anderen jungen Chinesen handeln, mit dem Xinran zu tun hatte. Manches, das ihr von den jungen Leuten erzählt wird, kann selbst sie nicht glauben, sodass sie die Eltern kontaktiert, um herauszufinden, ob das wirklich so gewesen sein kann. So lernt der Leser beide Seiten und auch die Beweggründe der Eltern kennen.

Allerdings empfinde ich den Schreibstil der Autorin auch etwas gewöhnungsbedürftig, mir hat er nicht wirklich gefallen. Es war zwar interessant, etwas über Chinas Ein-Kind-Generation zu erfahren, doch auch Xinran ist immer noch mehr Chinesin als Europäerin, obwohl sie schon so lange in England lebt.  Das merkt man teilweise an ihren Aussagen, aber vor allem an  ihrer Ausdrucksweise und die konnte mich  einfach nicht begeistern.


 Ich danke dem Droemer Knaur Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.