Dienstag, 17. Oktober 2017

Rezension: `Grimms Morde` von Tanja Kinkel


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Mord und Intrigen- gar kein Märchen !!

















Kassel 1821, Die ehemalige Mätresse des Landesfürsten wird bestialisch ermordet. Bei der Leiche findet man einen Zettel mit einem Zitat, das aus der Märchensammlung der Brüder Grimm stammt und somit hat die Polizei die Brüder gleich im Visier.

In einem anderen Handlungsstrang lernen wir die Schwestern Annette und Jenny von Droste- Hülshoff kennen.
Da Annette die Verfasserin des Märchens ist, aus dem das Zitat stammt, fahren die Schwestern nach Kassel, um bei der Aufklärung zu helfen.

Ich hatte ziemliche Schwierigkeiten, die ganzen Namen, trotz Personenregisters, auseinanderzuhalten. Zudem empfand ich die ersten 200 Seiten ziemlich langatmig.
Ab dann nahm die Geschichte allerdings Fahrt auf und konnte mich wieder fesseln.
Die Brüder Grimm und die Droste Schwestern versuchen, den wahren Mörder zu fangen, denn die Polizei hat sich ganz auf Jakob Grimm eingeschossen.
Die Frauen haben zudem noch andere Probleme, Jenny liebt Wilhelm Grimm und Annette hat immer noch mit den Nachwirkungen einer vergangenen, unseligen und peinlichen Liebschaft zu kämpfen.

Tanja Kinkel hat sehr gut recherchiert und es ist ihr gelungen, Wahres und Fiktion zu einer interessanten Geschichte zu verweben. Im Nachwort ist auch zu lesen, was wirklich passiert ist und was ihrer Fantasie entsprungen ist.

Durch die heimlichen Nachforschungen geraten die Schwestern auch in Gefahr. Annette von Droste- Hülshoff ist eine mutige Natur, die sagt was sie denkt. Zur damaligen Zeit wurde das als äußerst unweiblich empfunden, weswegen sie auch dauernd gerügt wird.
Ihre Gedichte und Geschichten sind nach Meinung ihrer  Familie ganz nett und nur für den Hausgebrauch, doch auf keinen Fall soll sie etwas veröffentlichen. Was wäre der Nachwelt da entgangen, wenn es so geblieben wäre?
Mir hat `Grimms Morde`  gefallen, wenn es auch lange Zeit sehr schleppend voranging und mir die vielen Personen zu schaffen machten. Es ist keine einfache Lektüre, die man mal eben so wegliest. Ich musste mich oft wirklich konzentrieren, damit ich alles richtig zuordne. Die beiden letzten Drittel waren jedoch recht spannend.
Einzelheiten aus dem Leben der Familien Grimm und von Droste- Hülshoff, zwei Morde, Intrigen, Liebe und jede Menge Verwicklungen, das alles hat Tanja Kinkel in `Grimms Morde` gekonnt zu einem historischen Krimi verarbeitet.







   Ich danke dem Droemer Knaur Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 16. Oktober 2017

Gewinner !!!!!

                            Tadaaaaaa........ 

        Ich habe drei Gewinner ausgelost !!!!





 Je ein signiertes  Buch von Astrid Korten haben gewonnen:   
 Jenny S.

Stern44 

und Melanie R.

Herzlichen Glückwunsch !!!

Bitte schickt mir eure Adressen, damit ich sie an Astrid weiterleiten kann. Möchtet Ihr eBook 
oder print?
Allen anderen danke ich für`s Mitmachen 💓

Dienstag, 10. Oktober 2017

Gewinnspiel zur Buchmesse !!!


Liebe Leser, morgen geht es ja zur Buchmesse nach Frankfurt!!! 
Für alle Daheimgebliebenen haben Astrid Korten und ich ein schönes Gewinnspiel!





Ihr könnt eins von drei signierten Exemplaren von `Das Traubenzimmer` gewinnen !!

Natürlich dürfen auch alle anderen mitmachen 😃




Klappentext:
Ein unwiderstehlicher Roman über den Duft der Kindheit, den Zauber der Leichtigkeit, die Magie der Liebe und die Farbe im Leben.
Manon Blancart lebt seit zwei Jahren in dem Pariser Appartement ihrer Schwester Amélie, das aufgrund der einstigen Liebe der Besitzerin zu einem Winzer DAS TRAUBENZIMMER - Der Duft nach Blau - genannt wird.
Eines Tages erhält Manon eine Eintrittskarte zur Ausstellung Les Aimants - Die Liebenden - und ein Bündel Briefe ihrer Schwester. Amélies Zeilen führen Manon nicht nur in eine schicksalsreiche Vergangenheit, die eng mit dem Traubenzimmer verknüpft ist, sondern auch zu einem flirrenden Sommer mit Lucien. 
Danach ist nichts mehr wie vorher. Manon steht vor einer schwierigen Entscheidung. Nun ist sie es, die einen Brief schreibt und ihn auf Amélies Grab legt. Zwei Tage später antwortet ihr eine gewisse Jane Avril. Manon wundert sich, denn Jane ist seit 40 Jahren tot.
Manchmal muss man den Boden unter den Füßen verlieren und die wichtigen Dinge des Lebens klären, um im siebten Himmel die Magie der Liebe zu erfahren. 
Poetisch, gefühlvoll, zauberhaft. Aber auch ein Roman, dessen Ende überrascht.


Klickt und Ihr gelangt zu Amazon



Mehr über die Autorin Astrid Korten und ihre Bücher findet Ihr 
                  H I E R

Astrid Korten


Was müsst Ihr tun, um zu gewinnen?? Es wäre schön, wenn Ihr Leser hier auf dem Blog werdet und meine Facebook Seite liked! Ansonsten reicht
 ein Kommentar hier drunter oder bei Fb und Ihr hüpft in den Lostopf.

Ob eBook oder print dürft Ihr euch aussuchen.

Markiert gerne eure Freunde und teilt auf euren Blogs und bei Fb.
Bis zum 15.10.2017 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Wenn Ihr noch nicht 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche euch viel Glück !!!

Rezension: Einfach Kochen- voller Genuss von Pascale Naessens




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Man ist, was man isst !!!!







`Einfach Kochen- voller Genuss` ist nicht einfach nur ein Kochbuch.

Die Autorin erzählt zuerst eine ganze Menge über sich und ihre Lebenseinstellung, die allerdings nicht immer so war.
Dass man Gemüse essen soll, weiß man ja, aber hier werden einem viele einfache Rezepte gezeigt, wie man Gemüse schmackhaft zubereiten kann. Genauso kenne ich die Lebensmittel, die uns vor Herz/Kreislauf- Erkrankungen schützen sollen. Doch hier bekommen wir die köstlichsten Rezeptideen dazu präsentiert.


  Der Leser erfährt, welche Lebensmittel man kombinieren sollte und welche nicht so gut zusammen passen. Was für Auswirkungen hat es auf die Gesundheit, wenn man sie zu sich nimmt?

Zusätzlich werden viele Lebensmittel näher erklärt, auch Kräutern und Gewürzen wird ein Kapitel gewidmet.

Die Rezepte finde ich wirklich klasse. Manche sind total einfach wie z.B. würziges Spinatomelette oder Aubergine mit Ei, aber wir finden auch ausgefallene und trotzdem einfach zuzubereiten.
Lasagne mit Wirsing, Wirsing- Hackfleisch- Kuchen, viele verschiedene Gerichte mit Linsen,  Oliven- Hackbällchen mit Tomaten sind nur wenige der leckeren Köstlichkeiten.
Natürlich kommt auch Süßes nicht zu kurz, wie z.B. Avocado- Schokoladenkuchen.
Die Rezepte sind ausführlich beschrieben und zu jedem Gericht gehört auch ein tolles Foto.
Da bekommt man wirklich Appetit!!
Das Buch ist für Kochanfänger genauso geeignet wie für alte Hasen, denn man findet hier eine Menge neuer Rezepte, die man nicht so kennt.
Meeresfrüchte, Fisch, Fleisch, Gemüse, Aufläufe, Suppen, Vegetarisches u.v.m. werden uns in gesunden Kombinationen präsentiert.

Ich bin von diesem Kochbuch total begeistert!!

                               



Ich danke dem  ZS VERLAG für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 6. Oktober 2017

Rezension: `Kleine große Schritte` von Jodi Picoult

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Rassendiskriminierung- Kein Thema mehr ?















Ich bin seit Jahren Fan von Jodi Picoult, habe all ihre Bücher verschlungen, nur das letzte hat mir nicht so gefallen. Nun war ich gespannt, was mich bei `Kleine große Schritte` erwarten würde. Und ich muss sagen: Jodi Picoult hat wieder zu ihrer alten Form zurückgefunden!!

Ruth Jefferson arbeitet seit zwanzig Jahren als Hebamme im Mercy- West Haven Hospital. Sie hilft, Kinder auf die Welt zu bringen, kümmert sich um Neugeborene, assistiert bei OPs und geht ganz in ihrem Beruf auf.
Dass sie schwarz ist, war bisher nie ein Problem, bis der Vater eines Säuglings ihr untersagt, sein weißes Baby anzufassen. Ruth bekommt von der Stationsschwester die Anweisung, den kleinen David nicht zu behandeln, sich von ihm komplett fernzuhalten. Als David  jedoch um sein Leben kämpft und niemand außer Ruth da ist, gerät sie in Gewissenskonflikt.  Kann sie verantworten, das Baby durch Unterlassung eventuell sterben zu lassen oder soll sie ihren Job riskieren und ihn behandeln?

Trotz aller Maßnahmen stirbt das Baby! Die bisher völlig unbescholtene Ruth wird wegen Mordes angeklagt und natürlich verändert das ihr ganzes Leben.

Jodi Picoult lässt uns, wie immer, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.  Ruth, ihre Anwältin Kennedy und Turk, der Vater des Jungen schildern alles aus ihrer Sicht. Turk ist total rassistisch, betreibt eine eigene Website, die sich intensiv mit dem Thema `Nichtarier` beschäftigt.
 Der Prozess beginnt und es war wieder mal höchst interessant zu lesen, wie sich der Charakter der Menschen verändern kann. Früher mochten alle Kollegen Ruth sehr gerne und waren auch tlw. mit ihr befreundet, doch davon ist nach der Anklage nicht mehr viel geblieben. Das Krankenhaus, dem sie zwanzig Jahre treu gedient hat, wirft sie den Löwen zum Fraß vor, nur damit niemand auf die Idee kommt, das Krankenhaus zu verklagen.
Erschütternd zu lesen, dass Schwarze in USA heute immer noch in vielen Dingen des alltäglichen Lebens diskriminiert werden. Einfach nur, weil sie eine andere Hautfarbe haben. Das war auch der Anwältin Kennedy nicht bewusst, erst als sie sich näher damit befasst, versteht sie es und versteht auch Ruths Wut, die seit Jahren in ihr schwelt.

Jodi Picoult  beschreibt den Prozess, aber auch die Gefühlslage der drei Protagonisten in ihrem unverwechselbaren Schreibstil. In den anderen ihrer Romane konnte ich meist jede der Handlungsweisen verstehen, wenn sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt wurde. Hier war das allerdings anders. Turk Bauer war mir direkt unsympathisch aufgrund seiner Einstellung. Sein Hass richtete sich ja generell gegen jeden Schwarzen, Asiaten oder Schwulen. Jeder, der nicht arisch war, fiel durch. Egal, ob er irgendetwas getan hatte oder nicht. Einfach dadurch, das er lebte.

Die ganze Zeit fieberte ich mit, wie die Geschworenen sich am Ende des Prozesses entscheiden werden, denn Kennedy hat manche Dinge herausgefunden, die sie in ihren Befragungen der Zeugen gut anbringt.
Als es schon sehr gut aussieht, gibt gerade Ruth durch ihre Aussage der Sache eine ganz neue Wendung und man fragt sich, was das soll.

Jodi Picoult hält so viele kleine Überraschungen für den Leser bereit, die das Ganze in ein anderes Licht tauchen.

`Kleine große Schritte` hat mir wieder sehr gut gefallen! Ein aktuelles Thema, spannend umgesetzt und trotz der knapp 600 Seiten hatte ich das Buch schnell durch, weil es mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.




 Ich danke dem C. Bertelsmann Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 2. Oktober 2017

Rezension: `Das Fundament der Ewigkeit` von Ken Follett

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Ein würdiger Nachfolger !!!

















Als ich gleich am Anfang das umfangreiche Personenregister sah, kriegte ich schon etwas Panik. Doch Ken Follett hat  die Mitwirkenden so ausgiebig vorgestellt, dass man später immer genau weiß, um wen es sich handelt.
`Das Fundament der Ewigkeit` ist der dritte Teil der Kingsbridge Romane. (Säulen der Erde/ Tore der Welt) Es ist zwar schade, wenn man sich die ersten Bände entgehen ließe, aber zum besseren Verständnis ist es nicht nötig, sie davor zu lesen.
Ging es vorher viel um den Bau der Kathedrale, haben wir es jetzt eher mit den Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten zu tun, die in Glaubenskriegen enden.

`Das Fundament der Ewigkeit` spielt im 16. Jahrhundert. Ned Willard wohnt mit seiner Familie in Kingsbridge und seine große Liebe ist die hübsche Margery Fitzgerald. Es ist klar, dass er sie und keine andere heiraten wird. Margery liebt ihn auch, trotzdem entscheidet sie sich unter dem Druck ihrer Eltern für einen anderen Mann.
 Aus Verzweiflung schließt sich Ned dem Gefolge der Königin an und wird von nun an Elisabeth Tudors treuester Begleiter.
Ken Follett lässt uns in verschiedene Familien und Länder blicken. England, Frankreich, Spanien und Holland. Immer gibt es Reibungspunkte, aber auch viele Gemeinsamkeiten.
Der Glauben spaltet Familien und entzweit Freunde. Katholiken und Protestanten kämpfen gegeneinander. Lange Zeit ist offiziell Ruhe, doch hinter den Fassaden brodelt es weiter.
Verschwörungen, Attentate, Folterungen und das alles geschieht im Namen Gottes.

Elisabeth Tudor ist Protestantin und zuerst recht tolerant den Andersgläubigen gegenüber, ihre Cousine Maria Stuart dagegen ist strenge Katholikin, beide Frauen kämpfen um den Thron Englands.
Geschickt hat der Autor fiktive Charaktere mit reellen Personen und wahren historischen Ereignissen verknüpft. Er lässt den Leser mitfiebern, ob die Spione, Intriganten und Heuchler durchkommen. Ganz besonders erschütternd fand ich die Beschreibung des Massakers in der Bartholomäusnacht in Paris, das schreckliche Abschlachten der Protestanten.


Die Geschichte zieht sich über viele Jahrzehnte und immer wieder trifft Ned zwischendurch auf Margery, die noch verheiratet ist. An ihrer Liebe zueinander hat sich nichts geändert, obwohl auch hier der unterschiedliche Glauben eine Rolle spielt. 

 1200 Seiten sind schon ein ordentlicher Wälzer und ich muss sagen, auf dem letzten Viertel empfand ich es etwas langatmig.

Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, eine überaus komplexe Handlung, der man aber sehr gut folgen kann.  Ein anspruchsvoller Schreibstil und die gekonnte Kombination aus wirklichen und erfundenen Ereignissen und Personen machen `Das Fundament der Ewigkeit` zu einem umfangreichen Werk, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat.


Falls Ihr Lust habt, ein paar Fotos von meinen besuchten Lesungen mit Ken Follett zu sehen...  
Lesung 2014
Lesung 2012

 Ich danke dem  Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Gewinner !!!

         
               Es gibt drei Gewinner !!!!!!

Je ein signiertes  Buch von Lilli Beck haben gewonnen:   
  
Anja Sch. 
 Tanja Ha. 
 Sandra  Kl.



Herzlichen Glückwunsch !!!
Bitte schickt mir eure Adressen, damit ich sie an Lilli weitergeben kann.

Mittwoch, 27. September 2017

Rezension: `Wo drei Flüsse sich kreuzen` von Hannah Kent

                                                   
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Schreckliche Dinge, die durch Aberglaube passieren !!




Die Geschichte spielt am Anfang des 19. Jahrhunderts  in Irland, doch während des Lesens hat man den Eindruck, wir befänden uns im tiefsten Mittelalter.
 Die junge Mary sucht eine Anstellung, um etwas Geld zu verdienen, damit sie ihre Eltern und Geschwister unterstützen kann.
Sie fängt bei der gerade verwitweten Nora an, um ihr bei der Pflege ihres Enkels unter die Arme zu greifen.
 Der kleine Junge ist behindert, kann weder laufen, noch sehen, noch sprechen.  Mary tut er leid und sie geht liebevoll mit ihm um. Doch Nora wird es mehr und mehr zu viel und irgendwann ist sie der Meinung, der Junge sei gar nicht ihr Enkel, sondern ausgetauscht worden, ein sog. `Wechselbalg`, ein Feenkind. Sie nennt ihn nur noch `Es` und ist der Meinung, ihren wahren Enkel durch Zauber und Magie, mit Hilfe der alten Kräuterhexe Nancy,  gesund wiederzubekommen.
Der Aberglaube ist in dem Tal fest verwurzelt, Rothaarige sind gefährlich, da muss man drei Mal spucken, um nicht verflucht zu sein. Wenn die Kuh keine Milch gibt, ist irgendjemand Schuld, wenn eine Schwangere in der Schwangerschaft irgendwem oder etwas Komischem begegnet, kann das Baby tot oder behindert sein.
 Einerseits sind die Bewohner streng gläubige Christen und auf der anderen Seite haben sie unzählige heidnische Bräuche gegen `Das Böse.´  Jegliche Vernunft scheint vergessen.
Mary muss mitansehen, wie Nora zusammen mit der Kräuterfrau alles probiert, um das Feenkind zu vertreiben und ihren Enkel wiederzubekommen. Grausam, was sie alles anstellen, im guten Glauben, dass er nichts davon spürt. An manchen Stellen kamen mir wirklich die Tränen, denn die Handlung soll auf einer wahren Geschichte basieren. Und mit dem Wissen von heute, dass es eben schwerstbehinderte Kinder gibt, ohne dass irgendjemand Schuld hat und kein Aberglaube daran etwas ändern kann, ist es noch schlimmer zu lesen.
Das war mein erstes Buch von Hannah Kent, doch `Das Seelenhaus` werde ich mir auch holen.
Hannah Kents  Erzählstil ist wirklich eindrucksvoll! Ich konnte richtig in die Geschichte  abtauchen, hatte quasi den Geruch des Torffeuers in der Nase und die Leute bildhaft vor Augen.
 Auch nach dem Beenden des Buches hat mich das Thema noch eine ganze Weile verfolgt.


 Ich danke dem Droemer Knaur Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.