Montag, 6. Juli 2015

Rezension: `Dunkle Havel` von Tim Pieper

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Spannend- fesselnd- Klasse !!!













Im Prolog bekommt der Leser mit, wie verliebt der junge Toni Sanftleben in seine schöne Frau Sophie ist. Und auch sie scheint, nach Monaten der Krise, endlich wieder glücklich zu sein.  Nach dem Baumblütenfest schlafen sie abends zusammen auf der Wiese ein, doch am nächsten Morgen ist Sophie verschwunden, anscheinend ertrunken.
 Toni bleibt mit seinem kleinen Sohn Aroon allein zurück.....

16 Jahre später..

Toni, inzwischen  Hauptkommissar, hat in den ganzen Jahren nichts unversucht gelassen, um Sophie zu finden, doch es gab nie die geringste Spur.
Als er dienstlich zu einem Mordopfer gerufen wird, traut er seinen Augen nicht. Der Tote trägt ein Foto von Tonis verschwundener Frau bei sich.....


Der Autor Tim Pieper war mir bisher völlig unbekannt, doch `Dunkle Havel` fand ich richtig klasse.
 Ein guter, flüssiger Schreibstil und kurze Kapitel, die dazu verleiten, unbedingt weiterlesen zu müssen.

Die Handlung ist so spannend und bildhaft geschrieben,  dass ich die Landschaften und Personen beim Lesen immer vor Augen hatte. Besonders Toni ist mir ans Herz gewachsen und bewegt hat mich die Liebe zu seiner Frau, die so viele Jahre überdauert hat, obwohl sowas in dieser schnelllebigen Zeit eigentlich unvorstellbar ist.
Nun gibt es zum ersten Mal seit Jahren eine Spur, der er nachgehen kann und das tut er auch verbissen, doch weder seine Kollegen noch sein Sohn stehen ihm dabei wirklich zur Seite.

Tim Pieper hat einen  interessanten Plot geschaffen, mit glaubwürdigen Charakteren und einer, für mich völlig überraschenden Auflösung.

Das Privatleben war hier eng verbunden mit der Ermittlungsarbeit, dadurch empfand ich es noch dramatischer, und egal wie oft ich mitgefiebert habe, es kam immer wieder eine Wendung mit der ich nicht gerechnet habe.

Ein mitreißender, packender Krimi, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit, den ich unbedingt empfehlen kann!!!







Freitag, 26. Juni 2015

Rezension: ´Im Tal der Kolibris` von Danielle Stevens


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Im Tal der Kolibris!!












Die siebzehnjährige Charlotte soll mit einem vermögenden Mann verheiratet werden, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Dazu muss sie von Hamburg nach Chile reisen, denn dort wird sie mit ihrem zukünftigen Ehemann auf seinem Gut leben.
Für Charlotte hat die Reise jedoch noch einen anderen Grund; sie will ihre Mutter finden, die vor 16 Jahren die Familie verlassen hat und anscheinend nach Chile ging.
Auf der langen Schiffsüberfahrt passiert jedoch etwas Unvorhergesehenes; Charlotte verliebt sich in den Schiffsmaat Leander.
Natürlich steht diese Liebe unter keinem guten Stern, der Vater kommt dahinter und verbietet ihr sofort  jeglichen weiteren Kontakt zu Leander.
Aber Charlotte widersetzt sich und plant ihr weiteres Leben mit Leander. Nur zum Schein folgt sie ihrem Vater zu ihrem zukünftigen Ehemann.
Doch dann kommt alles anders, denn sie erhält eine schreckliche Nachricht....

`Im Tal der Kolibris` ist ein leicht geschriebener Roman, den ich an einem Tag ausgelesen habe.
Sehr gut gefielen mir die Beschreibungen des Alltags im 19. Jahrhundert in Chile. Die Männer hatten das Sagen, die Frauen sollten sich nicht einmischen und nur gehorchen. Auch körperliche Züchtigung war an der Tagesordnung.
Der Unterschied zwischen Arm und Reich war gravierend und Charlotte bekommt zum ersten Mal Einblicke in die andere Seite-  wie es sich anfühlt, zu den Nicht- Privilegierten zu gehören.
Die Suche nach ihrer Mutter gestaltet sich ebenfalls mehr als schwierig.
Aber natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Alles in allem, ein kurzweiliger, netter Roman, bei dem man nicht viel überlegen muss und sich gut unterhalten lassen kann.
Was es allerdings mit den Kolibris auf sich hat, habe ich nicht herausgefunden.





Dienstag, 23. Juni 2015

Lesung : Marc Raabe in Köln am 18.06.2015

                    
 


Am Donnerstag fand in Köln eine Lesung mit Marc Raabe statt, bei der er seinen neuen Thriller `Heimweh` vorstellte.
Die ersten beiden Bücher gefielen mir gut und von der letzten Lesung 2012, bei der wir Marc Raabe erleben durften, waren wir begeistert. Daran hatte allerdings auch die tolle Location noch zusätzlichen Anteil. Falls Ihr noch einmal den Bericht lesen möchtet, klickt HIER


Diesmal ging es etwas nüchterner zu, in der Mayerschen Buchhandlung in Köln.


                 

Der sympathische Autor begrüßte die Besucher und relativ schnell begann er zu lesen. Marc Raabe hat eine wunderbare Lesestimme, es macht großen Spaß, ihm zuzuhören. Allerdings las er direkt mehrere Kapitel hintereinander, da hätte ich mir eine kleine Pause zur Auflockerung zwischendurch gewünscht, aber das ist sicher nicht so einfach, wenn es keinen zusätzlichen Moderator gibt.

Anschließend war es jedoch so weit. Fragestunde!! Marc Raabe bat das Publikum, Fragen zu stellen, weil er sich sonst leider selbst interviewen müsse. Da hatte er die Lacher direkt auf seiner Seite und ziemlich schnell traute sich schon der Erste....
Danach tauten auch die anderen Besucher auf und aus allen Winkeln wurden Fragen gestellt. Warum schreibt er nur Psychothriller, inspirieren ihn Orte oder Stimmungen? Hat er schon die ganze Handlung im Kopf, oder entwickeln sich die Personen im Laufe der Geschichte? Wo er am liebsten schreibe, ob es bestimmte Plätze und Zeiten gäbe...
Marc Raabe erzählte, dass er überall schreiben kann. Einmal blieb er länger im Aufzug stecken.. Gott sei Dank mit Laptop, sodass er die Zeit gut genutzt und geschrieben hat.

Als er mit seiner Familie im Urlaub in Garmisch war, saß er einmal in einer Hotelbar und plötzlich hatte er einen Einfall, den er eben niederschreiben wollte.. Darüber vergaß er alles andere, die Bar wurde immer voller und voller, was er gar nicht merkte, weil er  so vertieft war.  Die Orte, die er in seinen Büchern verwendet, muss er nicht jedesmal selbst gesehen haben. Er hält es da wie Karl May, der auch nie wirklich im Wilden Westen war und trotzdem wunderbar darüber geschrieben hat!!  Zur Zeit des Internets kann man außerdem jeden beliebigen Ort googeln, das macht es heute viel einfacher.  





Marc Raabe kam bei der ersten Lesung in 2012 noch ziemlich schüchtern rüber, doch inzwischen hat er sich weiterentwickelt, gab auch die eine oder andere Anekdote zum Besten, sodass er es jetzt locker geschafft hat, einen Lesungsabend allein zu gestalten.
Anschließend wurden fleißig Bücher signiert und natürlich habe ich euch nicht vergessen.... 
Ich habe ein signiertes Exemplar von `HEIMWEH` für euch mitgebracht und wer es gewinnen möchte, kommentiert einfach hier drunter..


Laura bekommt ihr Buch signiert







Wenn Ihr mehr über Marc Raabe erfahren möchtet, könnt Ihr das auf seiner Homepage KLICK





Klickt auf das Cover und Ihr gelangt zu Amazon

Möchtet Ihr ein signiertes Exemplar gewinnen??
Dann kommentiert einfach hier oder bei Facebook.. :-)
Natürlich solltet Ihr über 18 Jahre alt sein.





Donnerstag, 18. Juni 2015

Rezension: `Die heimliche Heilerin` von Ellin Carsta


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Ein historisches Lesevergnügen!!!

















Die junge Madlen führt  ihrem Vater und ihrem Bruder den Haushalt, außerdem begleitet sie oft die Hebamme Clara zu ihren Patientinnen. Mit den Jahren hat Madlen viel gelernt über die Anwendung der verschiedenen Kräuter bei Frauenleiden und Geburten.
Ganz durch Zufall bemerkt sie, dass sie über eine besondere Gabe verfügt, die Frauen während der schmerzhaften Geburten zu beruhigen.

Doch wie so oft zu dieser Zeit üblich, wird ihr ihre Hilfe als Teufelswerk ausgelegt und sie wird festgenommen und angeklagt.
Trotz eines eindeutigen Freispruchs tappt sie anschließend in eine Falle und wird nun des Mordes an einer Frau beschuldigt.
Mit Hilfe ihres Bruders und einer List gelingt es ihr, nach Worms zu einer Tante zu fliehen..

Dort beginnt sie unter einem anderen Namen ein völlig neues Leben, niemand kennt sie und keiner weiß etwas von ihrer Vergangenheit.
Das geht solange gut, bis ein schlimmer Husten viele Wormser dahinrafft und kein Medicus etwas dagegen tun  kann. Wider besseres Wissen hilft Madlen nun doch mit Kräutern und ihrer beruhigenden Art und kann dadurch viele Menschen retten.
Als sie auch noch die Liebe ihres Lebens trifft, scheint ihr Glück vollkommen, doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. Die Vergangenheit holt sie ein und ihr geliebter Ehemann wird nun zu ihrem schlimmsten Feind.

Ellin Carsta hat einen wunderbaren historischen Schmöker geschrieben, den ich, trotz der fast 500 Seiten, in nicht mal zwei Tagen verschlungen habe..
Die Autorin schafft es, einem das tägliche Leben im Mittelalter durch bildhafte Beschreibungen sehr nahe zubringen. Sie hat viele interessante Charaktere entwickelt, vor allem die Protagonistin Madlen war mir direkt ans Herz gewachsen. Ich konnte richtig mit ihr leiden, doch Gott sei Dank trifft sie auf ihrer Flucht immer wieder auf Menschen, die ihr wohlgesonnen sind.
Frauen hatten damals nicht viel zu sagen, besaßen keine Rechte und durften ohne Mann gar nichts. Schön zu lesen, dass viele Frauen trotzdem ihren Kopf durchgesetzt haben und ihr Ding gemacht haben, ohne den Mann zu fragen oder ihn geschickt zu umgehen.

Lebendiger, flüssiger Schreibstil und eine packende Story mit vielschichtigen Charakteren machen `Die heimliche Heilerin` zu einem Buch, das mich sehr gut unterhalten hat und das ich nicht aus der Hand legen mochte.
Für Liebhaber historischer Romane eine ganz klare Kaufempfehlung!!






Montag, 15. Juni 2015

And the Winner is........

Vielen Dank für eure zahlreichen Kommentare hier und auf Facebook...

                 ´Die Falle` von Melanie Raabe hat gewonnen.....::::::


                                 Sommerlese..


Bitte melde Dich doch bei mir, weil ich keine email Adresse habe...
Allen anderen danke ich fürs Mitmachen :-)

Freitag, 12. Juni 2015

Gewinnspiel `DIE FALLE`

Ihr Lieben, da ich so begeistert von `DIE FALLE` bin, gibt es für euch ein Exemplar zu gewinnen !!




Was müsst Ihr tun ??
Nicht viel..., einfach  (bis Sonntag, 14.06. 22 Uhr ) hier drunter oder bei Facebook einen Kommentar hinterlassen, warum Ihr das Buch gerne gewinnen möchtet. 


Ihr solltet natürlich über 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Bei mehreren Kommentaren entscheidet, wie immer random.org.

Ich wünsche Euch viel Glück !!!

Donnerstag, 11. Juni 2015

Rezension: `Die Falle` von Melanie Raabe

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Psychokrimi vom Feinsten !!!


















Die Schriftstellerin Linda Conrads hat sich nach dem Tode ihrer Schwester vollkommen zurückgezogen und ihr Haus seit zwölf Jahren nicht mehr verlassen.
Sie war es, die die junge Frau blutüberströmt, mit sieben Messerstichen ermordet, in ihrer Wohnung fand und noch einen Blick auf den flüchtenden Täter erhaschen konnte. Jedoch wurde dieser in all den Jahren nicht gefasst.
Das Gesicht des Mannes ging ihr nie aus dem Kopf und dann passiert es plötzlich: Mitten in einer Fernseh-Reportage sieht sie ihn!  Obwohl es sich um einen bekannten Journalisten handelt, ist sich Linda ganz sicher, dass er der Mörder ihrer Schwester ist.
Nachdem sie jahrelang in eine Art Lethargie verfallen war, entwickelt sie auf einmal extreme Energien und schmiedet einen teuflischen Plan, um den Mann  in eine Falle zu locken und des Mordes zu überführen.

Panikattacken und Angst haben ihr Leben seit dem Mord an ihrer Schwester bestimmt und es kostet sie einiges an Überwindung, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen.

 Melanie Raabe lässt den Leser Lindas verworrene Gefühlswelt miterleben; man ist nie sicher, ist sie gerade gefangen in ihren Fantasiegeschichten oder hat sie die Dinge wirklich so erlebt? 

Dabei erfährt man nebenbei, was damals ungefähr vorgefallen sein könnte; die Betonung liegt auf `könnte`, denn klar ist hier gar nichts.
Das Buch ist kein Krimi, aber auch kein Roman; ich würde es als Psychothriller bezeichnen, weil es hier darum geht, den Mörder zu überführen und  mit nicht legalen Mitteln zu einem Geständnis zu zwingen.
Die Autorin versteht es, den Spannungsbogen von Beginn bis zum Ende oben zu halten.
Sie führt den Leser durch immer neue Wendungen gekonnt in die Irre über das, was da wirklich in der Gegenwart abgeht, oder was genau an dem Abend vor 12 Jahren passierte.
Ist der Journalist schuldig oder hat Linda sich damals getäuscht? 
Ihr Plan ist perfekt bis ins letzte winzige Detail ausgetüftelt, es darf nichts schiefgehen. Alles muss klappen, denn jetzt steht auch ihr eigenes Leben auf dem  Spiel.
Die Charaktere sind absolut stimmig, die düstere Atmosphäre des Hauses kommt perfekt rüber und verursachte mir die eine oder andere Gänsehaut beim Lesen.
`Die Falle` ist mal etwas völlig anderes als die üblichen Krimis und ich kann sagen, das Buch hat mich extrem gefesselt und in seinen Bann gezogen.
5 Sterne für ein absolut gelungenes Debüt!!!!



Wenn Euch die Rezension neugierig gemacht hat, dann guckt doch morgen mal hier auf dem Blog vorbei, vielleicht lohnt es sich :-)

Ich danke dem BtB Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Montag, 1. Juni 2015

Neuerscheinungen im Juni, auf die ich mich freue....

Ich stelle euch mal ein paar Bücher vor, die uns im Juni erwarten.... 
Klickt auf die jeweiligen Cover, dann gelangt Ihr zur Artikelbeschreibung bei Amazon.

Marc Raabe hat seine Leser ja lange warten lassen, doch jetzt erscheint endlich ein neuer Psychothriller von ihm.



Klickt aufs Cover und Ihr gelangt zu Amazon


Klappentext

Jesse Berg ist ein erfolgreicher Kinderarzt. Frisch geschieden, kümmert er sich liebevoll um seine kleine Tochter Isa. Über seine Vergangenheit spricht er nicht. Bis plötzlich seine Exfrau ermordet und seine Tochter entführt wird. Der Täter hinterlässt für Berg eine Nachricht: Sie gehört dir nicht. Du musst sie vergessen. Berg ist klar, dass er selbst das Ziel des Anschlags ist. Eine langvergessene Schuld drängt ans Licht. Um Isa zu finden, muss er das tun, was er nie wollte: zurück in seine Vergangenheit. Zurück ins Heim. Dort hat er gelernt, sich zu wehren, und dort wäre er beinahe getötet worden. Berg nimmt die Kampfansage an. Denn für Isa würde er alles tun. Auch ein zweites Mal durch die Hölle gehen



Der zweite Teil der `Daringham Hall` Trilogie wird schon sehnsüchtig von mir erwartet..



Ben Sterling kann es sich selbst kaum erklären: Seit er auf Daringham Hall eintraf, ist nichts in seinem Leben mehr wie vorher. Und das liegt nicht nur daran, dass seine lange verschollene Familie ihn auf ihrem Landsitz in East Anglia so unerwartet freundlich aufnimmt - auch seine Gefühle für die Tierärztin Kate bringen den sonst so beherrschten Unternehmer aus dem Gleichgewicht. Soll er wirklich glauben, dass er in England eine Zukunft hat? Noch ahnt er nicht, dass jemand im Hintergrund weiter Intrigen spinnt - und dass ausgerechnet Kate ihn dazu bringen wird, seine Entscheidung für Daringham Hall noch einmal zu überdenken ...




Von `Phönixkinder` war ich begeistert. Nun erscheint ein neues Buch von Christine Drews

-So etwas haben Charlotte Schneidmann und Peter Käfer noch nie gesehen: eine Leiche in einem mittelalterlichen Folterinstrument! Das Opfer ist Max Wenke, Musterschüler auf dem Elite-Internat Schloss Lemburg. Handelt es sich um einen besonders bizarren Selbstmord? Oder wurde der blendend aussehende und hochbegabte Max ermordet? Lehrer und Schüler erscheinen seltsam gleichgültig. Erst ein schockierendes Detail sprengt die Mauern des Schweigens - mit alptraumhaften Konsequenzen für Charlotte ...



Von Gerit Bertram habe ich auch schon länger nichts mehr gelesen, da freue ich mich auf die Neuerscheinung..

Das Schicksal einer Frau wird zum Vermächtnis einer ganzen Familie ...
Als Gideon Morgenstern in Regensburg das Erbe seines Großvaters antritt, ahnt er nicht, dass der Koffer, den der alte Mann ihm vermacht hat, sein Leben für immer verändern wird. Gideon, der stets gegen die Traditionen aufbegehrte und als Einziger in der Familie nicht Arzt wurde, entdeckt plötzlich die tragischen Zeugnisse einer längst verschwundenen Welt: alte Fotografien, ein Hochzeitsgewand – und vor allem eine uralte Holztruhe. Diese gehörte Daniel Friedman, einem jüdischen Arzt, der 1519 in Regensburg bei einem Pogrom ermordet wurde. Als einzige Überlebende nahm seine Tochter Alisah den Medizinkoffer an sich und führte sein Handwerk fort. Doch als jüdische Frau war es nicht nur gefährlich, sondern auch verboten, als Ärztin tätig zu sein …



Der Bremer Kriminalist Axel Petermann bringt Mitte Juni ein neues Buch heraus.


War der Tod des Jungen, der in einer Klärgrube ertrank, ein Unfall? Oder ein Verbrechen? Und der junge Mann, der vom Zug überrollt wurde – war der Alkohol schuld an seinem Tod? Oder steckt eine rechtsradikale Tat dahinter? Es gibt eine erschreckend hohe Dunkelziffer an unerkannten Morden. Er klärt sie auf, selbst nach Jahren noch: Axel Petermann, Mordkommissar und Leiter der »Operativen Fallanalyse « in Bremen. Mit den Methoden des Profiling kommt er den Mördern auf die Spur. Seine Fallgeschichten sind abgründiger und spannender als ein Krimi – sie sind beängstigend wahr.