Montag, 22. September 2014

Rezension: `Die andere Hälfte der Hoffnung` von Mechthild Borrmann

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Das Leben nach Tschernobyl !!!









Mechthild Borrmanns neuester Roman befasst sich, wie immer, auch wieder mit einem besonderen Thema.

Walentyna, die das Unglück in Tschernobyl als junge Frau hautnah miterlebt hat, ist nun nach vielen Jahren und unzähligen Schicksalsschlägen zurück in die verbotene Zone gezogen.

Die Zeit verbringt sie mit dem Warten auf ihre verschollene Tochter Krystina, die sich mit ihrer Freundin nach Deutschland aufmachte, um dort zu arbeiten. Seitdem hat niemand mehr etwas von den beiden gehört.

Leonid, Beamter der Miliz in Kiew, findet heraus, dass Krystina nicht das einzige verschwundene Mädchen ist, sondern dass es anscheinend einen ganzen Mädchenhändlerring gibt. Die Mädchen werden angeworben, um in Deutschland zu arbeiten und verschwinden spurlos.

Weil er es Walentyna versprochen hat, macht er sich in Deutschland auf die Suche nach den Mädchen. Dabei gerät er in ein Netz aus Korruption und Profitgier, in dem man über Leichen geht und auch sein Leben ist in Gefahr.

Walentyna schlägt währenddessen die Zeit tot, indem sie ihre Lebensgeschichte aufschreibt. Sie erzählt sehr eindrucksvoll, wie das Unglück passierte und wie das Leben danach für die Einwohner aussah. Der Leser erfährt Einzelheiten über die Katastrophe in Tschernobyl, die einen auch heute noch erschüttern lassen.

Im Gegensatz zu den Menschen wurde das Vieh direkt weggeschafft, denn Vieh ist ja kostbar.

Was damals aus reiner Geldgier alles verschwiegen und wie zuerst alles verharmlost wurde. (Was man ja auch heute von Katastrophen kennt) Sogar anschließend, nachdem schon mehrere Kilometer weit alles evakuiert worden war, traf immer noch niemand Vorsorge und es wurde weiterhin ohne Schutzkleidung gearbeitet.

Bis heute wollen Männer keine `Tschernobylza` heiraten, eine Frau, die zur Zeit der Katastrophe geboren wurde, da sie evt keine, oder aber behinderte Kinder bekommen könnte. Von ihrer eigenen Gesundheit gar nicht zu reden.

Ein weiterer Handlungsstrang führt uns an die Holländische Grenze, wo der alte Matthias Lessman allein auf einem einsamen Bauernhof lebt. Matthias wird zufällig Zeuge einer Verfolgungsjagd, bei der ein junges Mädchen gehetzt wird. Er rettet die Ukrainerin und nimmt sie bei sich auf. Damit nehmen die Ereignisse ihren Lauf; allerdings einen Lauf, den er so nie gewollt hat.

Die verschiedenen Handlungsstränge fand ich tlw. etwas sehr verworren, vor allem brachten mich die Unmengen an russischen Namen durcheinander. Zum Schluss sah ich, dass hinten im Register die mitwirkenden Personen aufgeführt sind, das hätte ich mir allerdings am Anfang gewünscht.

Die Story hat mich aber trotzdem sehr gefesselt, besonders die Tagebucheintragungen rund um Tschernobyl.

Mechthild Borrmann hat ja ein besonderes Händchen, die Fäden am Ende völlig unerwartet zusammenlaufen zu lassen; oftmals mit einem total überraschenden Ergebnis....



Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares

Dienstag, 16. September 2014

Rezension : `Königstöchter` von Carla Berling

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Wieder Mord in Ostwestfalen!!









`Königstöchter` ist nach `Sonntags Tod` der zweite Band aus der `Ira Wittekind` Reihe, in dem die Autorin den Leser wieder ins ostwestfälische Bad Oeynhausen mitnimmt.

Ira, Reporterin bei der Zeitung `Tag 7`, wird geschickt, um über einen schrecklichen Unfall zu berichten, der einer alten Bewohnerin der Morgenstern-Stiftung zugestoßen ist.

Eigentlich eine Routinesache, bis sich herausstellt, dass es kein Unfall war, sondern sich um Mord handelt.

Als noch eine zweite Bewohnerin des Heimes eines unnatürlichen Todes stirbt, wird Iras journalistisches Interesse geweckt...

Sie befragt die Bewohner und die Bekannten der Toten, doch bei dem, was sie erfährt, hat sie nicht immer den nötigen Abstand, denn sie fühlt regelrecht mit den Befragten.

Vor allem, als sie erschütternde Dinge herausfindet, die vor vielen Jahren passiert sind und worunter die Beteiligten heute noch leiden.

Der Zeitungsartikel ist schon fast zur Nebensache geworden, denn Ira möchte nun die ganze Geschichte wissen. Was ist damals geschehen ? Wer ist für die Morde verantwortlich ? Sie findet nach und nach heraus, was es mit den `Königstöchtern`, von denen hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird, auf sich hat. Und dann geschieht ein dritter Mord....

Den Anfang des Buches empfand ich als ziemlich langatmig, doch später konnte mich das Buch wieder fesseln.

Die Story um die `Königstöchter` ist gut konstruiert und spannend geschrieben.

Humorvoll schildert Carla Berling die Besuche auf Hof Eskendor und die Mundart ließ mich doch mehrmals schmunzeln, da mir viele Wörter noch sehr geläufig sind aus meiner Jugend, die ich in der Nähe verbrachte.


Allerdings wurde es mir für einen Krimi ein bisschen viel mit Iras Privatleben und den beiden alten Tanten. Beim ersten Band `Sonntags Tod` passte es sehr gut, dass die Autorin viel Privatkram einfließen ließ, denn die Bewohner von Gut Eskendor hatten etwas mit dem aktuellen Mordfall zu tun.

Bei `Königstöchter` hätte mir jedoch etwas weniger gereicht.


Die Autorin hat sehr vielschichtige, eigenwillige und teils skurrile Charaktere geschaffen und auch von der Thematik her ist alles vertreten. Mord, Habgier, Rache, illegale Abtreibungen, Missbrauch, Inzest.


Eine Aussage aus dem Buch, über die ich später noch länger nachdachte, ist mir wieder im Gedächtnis geblieben.
Iras Mutter sagt :
" Die Frau ****, die hatte es doch immer gut. Stets genug Geld und brauchte nie einen Finger krumm zu machen. Die hat kein Leid gekannt..... "

Und gerade hierbei  handelt es sich um die Frau, die in der Kindheit Schreckliches erlebt hat und deren Leben im Grunde durch diese Misshandlung verpfuscht war...

Man sollte nie vorschnell über Menschen urteilen, denn meistens kennt man ihre Lebensgeschichte nicht wirklich..

Alles in allem war `Königstöchter`ein guter Krimi, doch `Sonntags Tod` hat mir noch etwas besser gefallen.








Freitag, 5. September 2014

Rezension: `Phönixkinder` von Christine Drews


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Ein Krimi-Highlight !!!!















Das Ermittlerduo Charlotte Schneidmann und Peter Käfer wird zu einem Brand im Seniorenstift `Sonnenschein`  gerufen. Ein trauriger Fall, denn ein Bewohner ist bei lebendigem Leib verbrannt.
Eigentlich kein Fall für die Kripo, doch dann stellt sich heraus, der alte Mann wurde ermordet, noch dazu vor seinem Tod grausam gefoltert.
Das Buch ist in verschiedene Handlungsstränge eingeteilt, wobei einer vom Täter handelt. So kann man dessen Gedanken etwas verfolgen, allerdings bleibt unklar, wer er ist.
Da die Bewohner des Heims alle dement sind, müssen Charlotte und Peter einen anderen Ansatzpunkt für die Ermittlungen finden. Sie beginnen bei der Familie des Toten, die wider Erwarten nicht traurig ist, denn Ludger Steinmann war eher ein Tyrann.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es hauptsächlich um die Polizeiarbeit, die Ermittlungen und natürlich um die Tätersuche geht, die sich nicht einfach gestaltet, denn immer wieder tauchen neue Verdächtige auf.
Als noch weitere Brände gelegt werden, wird langsam klar: Die Spuren führen in die Vergangenheit, aber was ist damals geschehen, dass heute noch jemand solche Rachegelüste hat ? 
Nach und nach tragen die Ermittler Puzzleteile zusammen und am Ende gibt es einige Personen, die ein Motiv hätten.
Die Autorin hält viele unerwartete Wendungen für den Leser bereit, wodurch der Spannungsbogen immer oben gehalten  wird.
Im Vordergrund steht die Polizeiarbeit, obwohl man auch einiges aus dem Privatleben der Ermittler erfährt.

In `Phönixkinder` findet der Leser einen perfekt konstruierten Plot, vielschichtige Charaktere und eine Menge loser Fäden, die am Ende miteinander verstrickt werden. Zusammen mit dem fesselnden, packenden Schreibstil der Autorin ist das Buch für mich ein echtes Highlight gewesen.


Ich danke dem Lübbe Verlagund Blogg Dein Buch
für die Zusendung des Rezensionsexemplares.




Kaufen könnt Ihr das Buch aber auch direkt beim Verlag .

Dienstag, 2. September 2014

Gewinnerziehung zum 200.000 Besucher-Gewinnspiel

                                 Liebe Leser,

der Gewinner des 200.000 Besucher-Gewinnspiels ist gezogen !!!
         Und das Wunschbuch gewonnen hat :





                                Sunshine ,

die hier auf dem Blog einen Kommentar abgegeben hat....
                               
                 Herzlichen Glückwunsch !!! 

                     Dein Wunschbuch ist 
          `Todesfrist` von Andreas Gruber.
Leider habe ich keine Möglichkeit, Dich zu kontaktieren.. Ich hoffe, Du liest es hier und meldest Dich bei mir :-)

Allen anderen danke ich fürs Mitmachen und Ihr wisst ja: Das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt..:-)


Sonntag, 31. August 2014

Neuerscheinungen im September

Liebe Leser, im Monat September gibt es wieder einige interessante Neuerscheinungen..

 Klickt auf das jeweilige Buch und Ihr gelangt zur Amazon-Seite


Ich bin gespannt auf den neuen Roman von Petra Hammesfahr.




Klappentext:
 Es kann nebenan passieren. Der Täter kann ein Freund sein. Es kann jederzeit Realität werden.


An einem Nachmittag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen.

Die Meisterin der psychologischen Spannung erzählt von den seelischen Abgründen, die in jedem von uns unvermittelt aufbrechen können.
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Ken Folletts `Winter der Welt` hat mich ja nicht so richtig vom Hocker gerissen; mal sehen, wie es mit den neuen Band aussieht..



Klappentext:
 VOM BAU DER MAUER BIS ZU IHREM FALL - Die große Familiensaga vom Autor der Bestseller DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT. Deutschland nach dem Mauerbau: Rebecca Hoffmanns Welt in Ostberlin scheint in Ordnung zu sein - bis sie durch Zufall erfährt, dass der eigene Mann sie seit Jahren im Auftrag der Stasi bespitzelt. Als sie ihn zur Rede stellt, begeht sie einen verhängnisvollen Fehler, den sie und ihre Familie ihr Leben lang bereuen sollen. - In den USA erlebt George Jakes als Vertrauter von Justizminister Robert Kennedy hautnah den Kampf der Bürgerrechtsbewegung gegen Rassismus, Intoleranz und Ungerechtigkeit - und bekommt am eigenen Leib zu spüren, was es heißt, ein Farbiger zu sein. - Cameron Dewar ist Republikaner, aber auch er kämpft unbeirrt für seine Überzeugungen. Als CIA-Agent muss er sich in einer Welt aus Täuschung, Lügen und Intrigen zurechtfinden. - Ähnlich geht es Dimka Dworkin, dem jungen Berater von Nikita Chruschtschow, als sich Sowjetunion und USA in einen Konflikt stürzen, der die Welt an den Rand des Atomkriegs führt. Seine Schwester Tanja begibt sich als Journalistin an die Brennpunkte des Geschehens, von Moskau über Kuba bis nach Prag und Warschau - dorthin, wo Weltgeschichte geschrieben wird. Der in sich abgeschlossene Roman erzählt die miteinander verbundenen Schicksale von Menschen aus Ost und West vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen vom Anfang der Sechziger- bis zum Ende der Achtzigerjahre. - 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs - 75 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs - 50 Jahre nach der Aufhebung der Rassentrennung in den USA - 25 Jahre nach dem Fall der Mauer bringt Ken Follett, seine Jahrhundert-Trilogie, die mit STURZ DER TITANEN und WINTER DER WELT begann, zu einem packenden und furiosen Finale.
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Sehnsüchtig erwarte ich den zweiten Teil der Trilogie; `Krähenmädchen` fand ich ja richtig gut..Jetzt kommt

 

Klappentext:

 Ein Geschäftsmann wird brutal ermordet. Jeanette Kihlberg ermittelt mithilfe der Psychologin Sofia. Doch wer ist Sofia wirklich?
Jeanette Kihlbergs Ermittlungen in einer Mordserie an Jungen in Stockholm werden vorübergehend auf Eis gelegt, als ein ranghoher Geschäftsmann auf bestialische Weise getötet wird. Man geht von einem Racheakt aus – doch Rache wofür? Psychologin Sofia Zetterlund soll ein Täterprofil erstellen, aber dann geschehen weitere Morde. Und diese scheinen in Verbindung mit Victoria Bergman zu stehen. Während die Ermittlungen nach Dänemark führen, hat Sofia immer häufiger Bewusstseinsstörungen ...

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Ich liebe die Bücher von Charlotte Link; dieses scheint so ganz anders zu sein als die übrigen..






Das persönlichste Buch von Charlotte Link

Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörigen ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben – denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.

Ein subtiles, anrührendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Ein Buch, das Kraft gibt, nicht aufzugeben und um das Leben zu kämpfen.

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Sabine Thiesler bringt einen neuen Thriller heraus..




Klappentext:

 Töte deinen Nächsten – und rette dich selbst!
Malte ist auf der Flucht. Er wird wegen Mordes gesucht, hat keine Papiere, kein Geld, kein Zuhause und keine Freunde. Im Hafen von Nizza lernt er durch Zufall Werner kennen, der mit seiner Luxusyacht im Mittelmeer Urlaub macht. Werner bietet ihm an, mit ihm zusammen nach Korsika überzusetzen. Sein Schiff ist ein Traum. Ein Traum, für den es sich zu töten lohnt . . .

Die schönsten Wochen des Jahres verbringt das deutsche Ehepaar Werner und Vivian Faenzi stets auf seiner Yacht im Mittelmeer. Nur diesen Sommer muss Vivian die Reise in Nizza aus beruflichen Gründen für zwei Wochen unterbrechen. Werner möchte nach Korsika, aber ihm graut ein wenig vor der langen nächtlichen Überfahrt allein auf See. Durch Zufall trifft er den sympathischen deutschen Seemann Malte, der auch nach Korsika will. Gemeinsam fahren sie los. Was Werner nicht weiß: Vor Kurzem hat Malte einen Menschen umgebracht und ist auf der Flucht. Nun wittert er die große Chance einer ganz neuen Existenz auf diesem prachtvollen Schiff. Dabei stört eigentlich nur Werner. Und Vivian. Und jeder, der ihm sonst in die Quere kommt. Darunter auch die Marescialla Manuela Sentini und Commissario Donato Neri, der den Sommer über auf der Insel Elba stationiert ist.

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Und?? Ist etwas dabei für euch ?

Dienstag, 26. August 2014

200.000 Besucher-Gewinnspiel !!




Liebe Leser, in der letzten Woche habe ich gesehen, dass ich die 200.000 Besucher-Marke überschritten habe.
Das finde ich schon ganz schön viel.. Das 100.000 Besucher- Gewinnspiel gab es hier genau vor einem Jahr. 
Das bedeutet, 100.000 neue Besucher in 12 Monaten. Trotzdem steigt nicht unbedingt die Zahl der eingetragenen Leser auf dem Blog, was aber sicher daran liegt, dass Ihr mir stattdessen bei Facebook folgt. Aber ich würde mich natürlich auch freuen, wenn Ihr euch hier als Leser eintragt..

Nun habe ich als kleines Dankeschön ein Gewinnspiel für euch; ganz unkompliziert diesmal...
Schreibt einfach bis zum 30.08.2014 23 Uhr unter diesen Post oder bei Facebook, welches Taschenbuch Ihr im Gewinnfall gerne lesen möchtet..


 Falls ihr noch nicht über 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Auslosung erfolgt über random org. 


Und nun wünsche ich euch viel Glück !!!

Montag, 25. August 2014

Neuer Roman von Carla Berling zum Superpreis!!

Liebe Leser,
der neue Krimi von Carla Berling ist erschienen. `Sonntags Tod` hatte mich ja schon begeistert, nun bin ich gespannt auf den neuen Fall von Ira Wittekind..

Das Beste ist allerdings : Das eBook gibt es zum Einführungspreis von 99 ct.


Kurzbeschreibung


Der erste Fall war spannend. Dieser raubt Ihnen den Atem.
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Ein Geheimnis, das von vier Frauen über Jahrzehnte gehütet wurde.
Und ein Mörder, der mitten unter ihnen ist.

Eine idyllische Kleinstadt? Mitnichten.

Vier alte Damen kennen sich seit Kindertagen. Zwei von ihnen kommen innerhalb kurzer Zeit auf entsetzliche Weise um.
Reporterin Ira Wittekind findet heraus, dass sie durch ein grauenvolles Geheimnis untrennbar verbunden waren. Stück für Stück rollt sie Ereignisse aus der Vergangenheit auf und bringt Licht in eine unfassbare Tragödie, deren Folgen bis in die Gegenwart reichen.
Und dann: Der dritte Mord.
Die Polizei tappt im Dunkeln, der Mörder läuft frei herum.
Ira ermittelt auf eigene Faust weiter. Alle Fäden scheinen in der Stiftung Morgenstern zusammenzulaufen, und dort entdeckt sie hinter dem Geheimnis der Frauen ein noch viel schlimmeres Drama.

Ira Wittekind ermittelt in ihrem zweiten Fall. 



KLICKT AUF DAS BUCH

Freitag, 22. August 2014

Rezension: `Die Stimme des Vergessens` von Sabine Kornbichler

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Spannender zweiter Fall für Kristina Mahlo!!








Im zweiten Krimi um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo muss sie sich mit dem Testament des verstorbenen Albert Schettler befassen. Zuerst scheint es ein Routinefall zu werden, doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf.

Kristina, die ihren Job sehr ernst nimmt, kann den Auftrag nicht so schnell abschließen, wie sie es vorhatte, weil ihr bei der Bearbeitung ein grober Fehler unterlaufen ist.

Nun tut sie alles, um ihn wieder auszubügeln, denn als Nachlassverwalterin ist sie die Einzige, die den letzten Willen des Verstorbenen erfüllen kann.

Sie recherchiert ein wenig und entdeckt immer neue Verwicklungen und Zusammenhänge. Irgendwann hat das schon alles nichts mehr mit der ursprünglichen Nachlassverwaltung zu tun, doch Kristina kann jetzt nicht aufgeben.

Sie findet heraus, dass vor langer Zeit schlimme Dinge geschehen sind, die alle in Verbindung mit Albert Schettler zu stehen scheinen. Dazu gab es einige nicht ganz geklärte Todesfälle in letzter Zeit, bei denen es sich plötzlich um Mord handeln könnte.

Verbissen geht Kristina verschiedenen Spuren nach und Hilfe leisten ihr dabei wieder ihre Freundin Henrike und die Mitarbeiterin Funda. Mit ihrer Beziehung zu Simon steht es allerdings im Moment nicht zum Besten.

Sabine Kornbichler hat mit Kristina Mahlo eine sehr sympathische Protagonistin geschaffen, aber auch die anderen Mitwirkenden sind mir ans Herz gewachsen.

Die Arbeit einer Nachlassverwalterin ist mal etwas anderes als polizeiliche Ermittlungen und denen trotzdem sehr ähnlich.

`Die Stimme des Vergessens` ist ein perfekt konstruierter Krimi, in dem es eigentlich keinen direkten Mord gibt. Es geht hauptsächlich um Recherche und das Zusammentragen und Auswerten von Informationen.

Mir gefällt diese Art Krimi sehr, wer es allerdings lieber blutrünstig hat und mehr Action erwartet, ist mit diesem Buch nicht gut bedient.

Eigentlich mag ich nicht, wenn zu viel Privatleben der Ermittler mit in die Story einfließt. Da aber Kristinas keine Polizistin, sondern Nachlassverwalterin ist, hat mich das Gesamtpaket von Privatleben und Ermittlungsarbeit überzeugt.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall, in dem es ein Wiedersehen mit Kristina Mahlo und ihren Lieben.



Ich danke  dem Piper Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares

Samstag, 16. August 2014

Rezension: `Eifler Neid`von Elke Pistor


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Eifler Neid !!









In `Eifler` Neid gibt es ein Wiedersehen mit Polizeihauptkommissarin Ina Weinz und den Kollegen.

Ina wirkt in diesem Band inzwischen etwas angeschlagen. Der 50. Geburtstag steht bevor, es gibt Stress mit der halbwüchsigen Henrike, dazu kommt die Krankheit des Vaters und so richtig glücklich ist sie mit ihrer Versetzung in die Eifel auch nicht mehr.

Ina erzählt in der Ich-Form, aber in einem zweiten Handlungsstrang geht es um die Bonner Ermittlerin Judith, die auch private Probleme hat.

Dazu kommt noch, dass Judith Inas ehemalige Pratikantin war, nun aber die Leitung der Mordfallermittlungen in Bonn übernommen hat. Ina kommt nur schwer damit klar, dass sich Judith nichts mehr von ihr sagen lassen will und ihren eigenen Weg geht.

Doch hier sind die beiden gezwungen, zusammenarbeiten, denn es wurde eine Leiche gefunden. Es handelt sich um eine junge Frau, die, wie sich später herausstellt, aus der Ukraine kommt. Dazu gibt es einen dritten Handlungsstrang, der in der Zeit vor dem Mord spielt. Erzählt wird von zwei Schwestern aus dem Osten, wobei zuerst etwas unklar ist, worum es sich handelt. Es geht um Neid, gestohlene Liebe und Rache. Nach und nach werden jedoch die Zusammenhänge zum aktuellen Mordfall klar; erst recht, als eine zweite Leiche ins Spiel kommt.

Bei diesem Buch war es mir allerdings etwas zu viel Privatkram der Ermittlerinnen. Der Mordfall kam fast ein wenig zu kurz, das fand ich schade.

Ansonsten finden wir hier Elke Pistors altgewohnten flüssigen Schreibstil, mit einigen überraschenden Wendungen, womit ich nicht gerechnet hätte.

`Eifler Neid` ist auf jeden Fall ein spannender, lesenwerter Krimi, der 4 Sterne verdient.

Für den nächsten Eifelkrimi wünsche ich mir allerdings etwas weniger Privates, dafür mehr Polizeiarbeit.






Samstag, 9. August 2014

Die Gewinner sind gezogen !!!

Liebe Leser, 

 vielen Dank für eure Teilnahme an dem

            zu Elke Pistors Krimi `Vergessen `.



Ich  freue mich, jetzt die beiden Gewinner bekanntgeben zu können...
                                  Und es sind....


                   PETRA M.   und    ANKE  T.

                   Herzlichen Glückwunsch !!!

Ihr bekommt aber auch noch eine mail, denn ich brauche ja die Adressen.

An alle anderen, die nicht gewonnen haben;  bitte nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt.. :-D

Mittwoch, 6. August 2014

Rezension:´ Das Dorf der Lügen´ von Barbara Wendelken

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Spannend- Fesselnd- So muss ein Krimi sein!!
















Polizeikommissarin Viktoria Engel ist erst seit wenigen Wochen in der neuen Dienststelle in Martinsfehn in Ostfriesland. Umso schlimmer, dass ihr bei einem Einsatz ein fataler Fehler unterläuft. Sie erschießt einen unbewaffneten 16 jährigen Teenager, Rouwen, den Sohn des Pastors, und sieht somit ihre weitere Laufbahn bei der Polizei als erledigt an.
Doch zusammen mit dem diensthabenden Kollegen vertuscht sie die Tat und stellt den Schuß als Notwehr dar.
 Niemand von den Ermittlern stellt den Tathergang in Frage, bis auf die Kripo-Beamtin Nola. Sie ist überzeugt, dass irgendetwas nicht stimmen kann bei der Sache.
Auch die Dorfbewohner bilden eine aggressive Front gegen die Polizei, denn alle glauben an die Unschuld des Jungen.
Kurz darauf wird Viktoria ermordet aufgefunden. Es wird schnell klar, dass es sich um einen Racheakt handelt. Irgendjemand muss also die Wahrheit kennen.
Renke Nordmann, der Leiter des Polizeireviers Martinsfehn hat nach dem Tode seiner Frau vor wenigen Jahren große Probleme mit Aleena, seiner Tochter. Nun schließt sie sich auch noch den anderen Dorfbewohnern an, die die Polizei und somit auch ihn beschimpfen. Doch dann gerät sie plötzlich selbst mitten in den Kreis der Verdächtigen und im Dorf traut inzwischen niemand mehr dem anderen.
Ich möchte gar nicht zu viel von der Story verraten, aber das Buch ist absolut fesselnd.
 Die Autorin legt immer wieder falsche Fährten aus, die den  Leser verwirren, sodass der Spannungsbogen von Anfang bis Ende oben gehalten wird.
Ich hatte unzählige mögliche Täter  im Kopf, aber immer wieder kam jemand noch Verdächtigeres dazwischen.
Barbara Wendelken bietet uns hier eine sehr gelungene Mischung von Privatleben der Protagonisten und der Suche nach dem Mörder.  Dadurch kann der Leser, im Gegensatz zur Polizei, auch hinter die Fassaden der dörflichen Idylle blicken.
Hier wurden  interessante Charaktere  mit Ecken und Kanten geschaffen, auch eine kleine Romanze ist dabei. Zusammen mit einer fesselnden Story und einem flüssigen, spannenden Schreibstil wurde daraus `Das Dorf der Lügen`.
Ich bin total begeistert von dem Buch und hoffe, dass dies nicht der letzte Krimi aus Martinsfehn war.





Ich danke dem  Piper Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 2. August 2014

Rezension : ` Vergessen ` von Elke Pistor



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Spannend konstruierter Krimi!!














Kommissarin Verena Irlenbusch ist erschüttert, als ihre Kollegin Leo bei einem Unfall schwer verletzt wird  und wohl für lange Zeit ausfällt.  Zur Krönung bekommt sie als neuen Partner Christoph Todt zugeteilt, einen Macho, wie er im Buche steht.

Verena und Christoph haben es bei dem aktuellen Fall mit mehreren Selbstmördern zu tun, aber schnell stellt sich heraus, dass es sich nicht um Selbsttötungen handeln kann. Es muss Mord gewesen sein!
Es scheint irgendeine Verbindung der Opfer untereinander zu geben, doch genau das stellt die Ermittler vor ein Rätsel.
Zusätzlich wird auch noch ein kleines Mädchen entführt und auch ihr Verschwinden muss mit den anderen Toten in Zusammenhang zu stehen. Irgendetwas ist vor langer Zeit geschehen, doch das herauszufinden, gestaltet sich für die Ermittler mehr als schwierig. Und die Zeit läuft ihnen davon, wenn sie das kleine Mädchen finden wollen.
Zwischendurch muss Verena sich um die kranke Großmutter kümmern und einsehen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Es wird ihr alles zu viel, die Arbeit, die Pflege und jetzt noch der neue Kollege Christoph, mit dem sie nicht so recht klar kommt.
Wie alles zusammenhängt und wie es sich anschließend aufklärt, war nun nicht ganz unvorhersehbar, aber so gut verpackt, dass es für mich doch überraschend kam.
Elke Pistor hat hier genau die richtige Mischung von Polizeiarbeit und Privatleben der Protagonisten gefunden.
`Vergessen` hatte ich in zwei Tagen ausgelesen, weil es mich direkt gepackt hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Das Buch hat einen gut konstruierten Plot, nicht allzulange Kapitel in flüssigem Schreibstil, mit manchem Cliffhanger am Ende. 
 Dazu kommen die kleinen Streiterein der beiden Ermittler, die  dem Ganzen noch etwas zusätzliche Würze geben.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, und, wie ich finde, interessant ausgearbeitet.
 Elke Pistor hat es mal wieder geschafft, einen spannenden und packenden Krimi, ganz ohne blutrünstige Effekthascherei, zu schreiben.





Denkt dran, bis 07.08.2014 könnt Ihr zwei signierte Exemplare gewinnen. Einfach links oben auf den Button klicken....





Freitag, 1. August 2014

Lesen und Gewinnen !!


                         
                                                    

  Liebe Leser, am 8.August 2014 erscheint der neue Krimi von Elke Pistor..





 Dazu bekam ich von der Autorin  und dem Ullstein Verlag Überraschungs-Post. Darin befand sich,  außer einem Anschreiben, ein sehr  mysteriöses Teil. Etwas größer als eine Streichholzschachtel, mit Bild vom Cover und..... ? Ja, was war das da unten ?.









Laut Schreiben sollte es sich um einen USB-Stick handeln, doch irgendwie sah `das Ding` anders aus.. Es war viel  kleiner und meiner Meinung nach hing es auch fest in dem Coverbild.
Wie komme ich nun an den Inhalt des vermeintlichen Sticks, ohne als Computer-Depp dazustehen ?
Ich befragte meine Bekannten. Die Eine meinte, es sei eine Handykarte, doch das konnte auch nicht sein, denn Android und IPhone hätten ja unterschiedliche..
Könnte ein USB-Stick sein, aber wie kriegt man ihn da raus? Einer meinte, `rausbrechen`, der andere sagte: `auf keinen  Fall`!
Nachdem jeder mal daran herumgefummelt hatte, kam irgendwann die große Erleuchtung.....
Tadaaaaaaa.... Oh Wunder!!! Es ist wirklich ein USB Stick!!!
Und er wird nicht herausgebrochen, sondern ganz einfach ausgeklappt....:-)









Die Rückseite des Ganzen... Ich hatte irgenwie das Gefühl, als würde Elke Pistor mich auslachen... Meint Ihr, sie hat vorausgesehen, wie dusselig ich mich angestellt habe ?? :-D



So wurde der Stick dann in den PC gesteckt und es befand sich so einiges darauf....



FOTOS


                         Ein Video-Interview
video



Außerdem enthielt der Stick ein Autorenporträt, das ich leider auch mit größter Mühe nicht hierhin übertragen konnte.. Ihr erfahrt aber alles auf Elkes Homepage

Und natürlich das neue  Manuskript von " Vergessen".
Ich durfte das Buch schon  vorab lesen und finde es klasse. Die Rezension bekommt ihr auch bald. Sie liegt schon fertig hier.


                                                     
Hier mal der Klappentext :
Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin – auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?

Aber Elke hat natürlich auch an euch gedacht und mir zwei Bücher überlassen, die Ihr, auf euren Namen signiert, gewinnen könnt.




Was müsst Ihr tun, um eins der begehrten Bücher zu gewinnen???
Es wäre schön, wenn Ihr hier Leser auf dem Blog seid, oder meiner Facebookseite ein `gefällt mir` gebt.

Wie immer gilt; je öfter Ihr das Gewinnspiel verbreitet, desto mehr Gewinnchancen bekommt Ihr.

  Ansonsten schickt mir einfach bis zum
                   07.08.2014  23 Uhr   
eine email mit eurem Namen und dem eventuellen Link zu euren Posts an

die_rezensentin@yahoo.de   Betreff: Vergessen

Ich bitte euch noch um einen Gefallen. Da bei den letzten Gewinnspielen tlw. Unmengen an mails eingingen, schreibt mir bitte keine persönlichen Mitteilungen hinein. Dann kann ich sie einfach nach Eingang durchzählen und die Links auch.

Wenn Ihr mir etwas Persönliches schreiben möchtet, gerne, aber nicht unter dem Betreff " Vergessen" :-)

 Falls ihr noch nicht über 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Auslosung erfolgt über random org. 



Ich wünsche euch `Viel Glück` !!! 

Wenn Ihr mehr zu Elke Pistor und ihren Büchern erfahren möchtet, dann guckt auf ihrer Homepage

Elke ist ja auch schon bei mir Zuhause im Wohnzimmer gewesen und hat gelesen;  das könnt Ihr gerne nochmal ansehen..  Hier

Samstag, 26. Juli 2014

Rezension: `Stainers letzte Geige` von Heinz Peller




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Perfekte Mischung aus modernem Krimi und historischem Roman.








Der Leser sollte sich nicht von dem etwas unspektakulären Cover abschrecken lassen, denn dahinter verbirgt sich eine tolle Story mit hochinteressantem Inhalt.

Der Journalist Rudi Meier arbeitet an einem Artikel über antike Geigen. Dabei erhält er Informationen, die eine berühmte alte Geige betreffen. Es geht um die letzte Geige, die Jakob Stainer im 17.Jahrhundert gebaut haben soll.

Unter mysteriösen Umständen verschwand das kostbare Instrument vor einiger Zeit aus einem Museum und es erweckt den Anschein, als wäre niemand interessiert, es wiederzufinden. Der Händler Machinger erzählt Rudi eine Geschichte um einen geheimnisvollen Zettel, der in der Geige versteckt gewesen sein soll, höchstwahrscheinlich eine Nachricht des Meisters selbst.

Rudis journalistisches Interesse ist sofort geweckt, als er den Auftrag bekommt, das Instrument auf dubiosen Wegen wieder zu beschaffen.

Durch Rudis Recherchen bekommt der Leser so einige interessante Enblicke in die kriminellen Machenschaften rund um den Handel mit antiken Geigen.

In einem zweiten Handlungsstrang versetzt uns der Autor zwischendurch immer wieder in das 17.Jahrhundert; in die Zeit, in der Jakob Stainer lebte und arbeitete. Seinen ganzen Werdegang vom Lehrjungen in Tirol und Venedig, bis hin zum anerkannten Geigenbauer dürfen wir miterleben.

Das alltägliche Leben und den Handel im 17. Jahrhundert beschreibt der Autor ausführlich und authentisch und man kann als Leser wirklich in die Geschichte abtauchen.

Ich muss gestehen, dass mir der Name Jakob Stainer bisher nichts sagte, aber es macht den Eindruck, dass Heinz Peller sehr intensiv recherchiert hat.

Obwohl er in beiden Handlungssträngen ziemlich detailliert über Geigenbau und Geigenhandel berichtet, wurde es mir keine Minute langweilig. Ich fand das Thema hochinteressant und gepaart mit einem flüssigen Schreibstil, haben mich die modernen, als auch die historischen Kapitel, jedesmal gefesselt.

Das Buch ist eine perfekte Mischung aus modernem Krimi und vergangenen Ereignissen, die aber gekonnt miteinander verstrickt sind.

Wer sich für das Thema interessiert und auch gerne historische Romane liest, sollte unbedingt zu `Stainers letzte Geige`greifen.